Diagnosetechniker mit TÜV-Siegel

Intea bietet verkürzte Weiterbildung an

| Autor: Johannes Büttner

Intea-Prokurist Stefan Trenkle verfügt selbst über lange Erfahrung im Automotive Training.
Intea-Prokurist Stefan Trenkle verfügt selbst über lange Erfahrung im Automotive Training. (Foto: Intea)

Der Trainingsdienstleister Intea hat ein zeitlich verkürztes Qualifizierungsprogramm zum „Diagnosetechniker mit TÜV Rheinland geprüfter Qualifikation“ entwickelt. Erfolgreiche Teilnehmer erhalten nach neun Tagen ihr Zertifikat. „Das Angebot richtet sich an markengebundene wie freie Werkstätten, die eine weiterführende Qualifikation für ihre technischen Mitarbeiter aus der Werkstatt anstreben“, berichtet Stefan Trenkle, Prokurist und Mitglied der Geschäftsleitung.

Am Ende der Schulung dokumentiert ein TÜV-Zertifikat die erfolgreich absolvierte Ausbildung und dient als offizieller Fachkompetenznachweis für den einzelnen Mitarbeiter. Darüber hinaus biete dieser Qualifizierungsnachweis der Werkstatt die Möglichkeit, werbewirksam auf ihre Leistungen aufmerksam zu machen, so Trenkle. Denn eine Urkunde mit „TÜV geprüfter Qualifikation“ schaffe bei Kunden nach wie vor Vertrauen.

Im Vordergrund der Ausbildung steht die Durchführung von Diagnosearbeiten an elektrischen und elektronischen Systemen in Kraftfahrzeugen, zum Beispiel an CAN-Bus, Motor- und Abgassteuerung bei Benzin und Dieselfahrzeugen. Die insgesamt neuntägige Qualifizierung (inklusive Prüfung) ist in sechs jeweils ein- bis zweitägige Module aufgeteilt, die sich über einen Zeitraum von vier bis sechs Monaten verteilen.

Die Prüfung setzt sich zusammen aus einem schriftlichen Teil (Multiple Choice), einem Diagnosegespräch mit Kunden und einer praktischen Prüfung am Fahrzeug zur Durchführung einer zielgerichteten Fehlerdiagnose.

Die nächsten Kurse beginnen im Februar und werden an verschiedenen Standorten in ganz Deutschland angeboten. Eine Übersicht hierzu finden Sie auf der Homepage von Intea.

Teilnehmen kann jeder, der eine abgeschlossene Berufsausbildung als Kfz-Elektriker, -Mechaniker, -Mechatroniker oder eine vergleichbare Ausbildung mit mindestens fünf Jahren Berufserfahrung im Kfz-Handwerk nachweisen kann. Die Lehrgangsgebühr beläuft sich aktuell auf 3.558,10 Euro inklusive Mehrwertsteuer, Unterlagen, Verpflegung und Zertifikat.

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