Autohaus Entenmann kooperiert mit Realschule

Gruppenpraktika zum Kennenlernen

16.02.2010 | Redakteur: Johannes Büttner

Realschulrektorin Mariana Vanek, Service-Leiter Markus Reichert und Geschäftsführer Werner E. Entenmann unterzeichneten im Autohaus Entenmann die Bildungspartnerschaft.

Viele Realschüler stellen sich nach Abschluss der zehnten Klasse die Frage: „Soll ich ein weiterführendes Gymnasium besuchen oder eine Berufsausbildung beginnen? Schülerinnen und Schüler aus Oberesslingen können diese Frage in Zukunft vielleicht einfacher beantworten.

Ihre Realschule unterzeichnete Anfang Februar eine Bildungspartnerschaft mit dem Esslinger BMW-Autohaus Entenmann. Nun haben sie die Möglichkeit, schon wärend der Schulzeit in die tägliche Praxis eines Autohauses hineinzuschnuppern und die vielfältigen Berufsmöglichkeiten im Kfz-Gewerbe kennenzulernen.

Wichtigstes Ziel der Partnerschaft ist die Unterstützung der Jugendlichen beim Übergang von der Schule in die Ausbildung oder ein Studium und ins Berufsleben. Darüber hinaus soll die Zusammenarbeit die wirtschaftliche und naturwissenschaftlich-technische Bildung stärken und die Ausbildungsreife der Jugendlichen verbessern. Und nicht zuletzt vermittelt eine Bildungspartnerschaft Kontakte zwischen Fachkräften und Arbeitgebern von morgen.

Marke BMW motiviert Jugendliche

„Für unser Haus ist diese Bildungspartnerschaft mit jugendlichen Schülern eine Verpflichtung, Aufgabe und Freude zugleich, die wir mit allen Kräften unterstützen werden“, betonte Werner E. Entenmann bei der offiziellen Vertragsunterzeichnung am Stammsitz der Autohaus Entenmann GmbH & Co. KG in Esslingen-Sirnau. „Die heutigen Schüler sind schließlich die Fachkräfte von morgen und unser aller Zukunft, daher stellen wir uns gerne dieser sozialen Verantwortung, sagte der Inhaber und Geschäftsführer des 1949 gegründeten Betriebs.

Auf große Begeisterung stieß die Idee einer Bildungspartnerschaft bei der Rektorin der Realschule Oberesslingen, Mariana Vanek. „Das positive Image der Marke BMW wirkt sehr motivierend auf junge Menschen und wird das Interesse unserer insgesamt 700 Schülerinnen und Schüler an der Auseinandersetzung mit der Arbeitswelt und insbesondere auch der Technik fördern.“

Zufrieden ist auch die Industrie- und Handleskammer: „Mit dem Autohaus Entenmann und der Realschule Oberesslingen haben sich zwei starke lokale Partner gefunden“, freut sich Ralf Litschke, der für die IHK Bezirkskammer Esslingen-Nürtingen das Zustandekommen der Kooperation begleitet hat.

Schüler arbeiten mit Azubis zusammen

Im Detail läuft die Kooperation folgendermaßen ab: Interessierte Schülerinnen und Schüler der zehnten Klassen der Realschule Oberesslingen lernen das Autohaus Entenmann zunächst in sogenannten Gruppenpraktika kennen, bevor sie sich für ein oder mehrere Einzelpraktika entscheiden können. Dort lernen sie die verschiedenen Tätigkeiten und Berufsbilder in einem Kfz-Betrieb wie Kfz-Mechatroniker und Automobilkaufmann kennen. Als „Lehrer“ fungieren dabei in erster Linie die Azubis von Entenmann. Der relativ geringe Alterdunterschied soll den Informationstransfer fördern.

Von der Bildungspartnerschaft profitiert aber auch das Autohaus Entenmann. Es lernt nämlich während der Praktika die jungen Menschen und ihre Begabungen wesentlich besser kennen, als es in einem Bewerbungsgespräch oder bei einem Eignungstest möglich wäre. Beste Voraussetzungen also, um die Azubistellen mit den richtigen Bewerbern zu besetzen.


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