17.01.2012 | Autor: sp-x
Mit der Umrüstung auf Autogas lassen sich die Tankkosten deutlich drücken. Bislang geht das in der Regel allerdings nur bei älteren Motoren. Forscher der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes in Saarbrücken wollen das nun ändern.
Mit Hilfe einer an der Uni entwickelten Hochdruckpumpe soll künftig auch direkteinspritzenden Motoren der Betrieb mit Autogas möglich sein. Eine integrierte Kühlung verhindert dabei, dass das flüssige Autogas bei Hitze Blasen wirft. Hauptvorteil der Technik wäre ein deutlich geringerer Verbrauch als bei konventionellen Autogas-Fahrzeugen.
Das Versuchs-Modell, ein Peugeot 5008, soll mit der neuen Technik eine Reichweite von mehr als 1.000 Kilometern pro Tankfüllung erreichen. Beteiligt an dem S 1000 Plus genannten Projekt sind weitere Partner, darunter ein Autogas-Lieferant und die Prüforganisation KÜS.
Neben den geringeren Kraftstoffkosten soll die Umrüstung von Direkteinspritzern auf Autogasbetrieb auch einen Umweltvorteil bringen. Anders als beim Betrieb mit Super-Kraftstoff kommt es im Gasbetrieb nicht zu einer Rußentwicklung.
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