Wirtschaftsmacht von nebenan

Der ZDK vertritt rund 39.100 Betriebe mit 460.000 Beschäftigten

21.04.2009 | Autor: Christoph Baeuchle

Geburtstagstorte zum 100-Jährigen: Mit besten Wünschen und echten Schornsteinfegern als Glücksbringer bricht die Wirtschaftsmacht Kfz-Gewerbe in ihr zweites Jahrhundert auf.

Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) mit Sitz in Bonn und Berlin wird 100 Jahre alt. Er vertritt einen der größten Wirtschaftszweige in Deutschland. Unter seinem Dach sind fast 39.100 Händler- und Servicebetriebe zusammengeschlossen, die mit rund 460.000 Beschäftigten einen Jahresumsatz von knapp 130 Milliarden Euro erwirtschaften.

Mit rund 41 Prozent entfällt der größte Teil des Umsatzes auf das Neuwagengeschäft. Es folgen der Gebrauchtwagenhandel (29 Prozent) und der Service inklusive Verkauf von Ersatzteilen und Zubehör (22 Prozent).

Der Verband nimmt die wirtschaftlichen und sozialen Interessen seiner Mitglieder insbesondere gegenüber Automobilherstellern sowie Politik und Behörden auf nationaler und internationaler Ebene wahr. So war er unter anderem an der Gestaltung der verbrauchs- und hubraumbezogenen Kraftfahrzeugsteuer sowie der Umweltprämie für Altautos beteiligt.

Erhebliche Ausbildungsleistung

Mit 30.000 neu besetzten Lehrstellen im vergangenen Jahr ist das Kraftfahrzeuggewerbe eine der größten Ausbildungsbranchen Deutschlands. Insgesamt rund 90.000 Lehrlinge werden in den technischen und kaufmännischen Berufen ausgebildet. Die Aus- und Weiterbildung ist ein bedeutender Schwerpunkt der ZDK-Aktivitäten.

Auf europäischer Ebene arbeitet der Verband, der 1909 als „Automobil-Händler-Verband für Rheinland und Westfalen - Sitz Köln“ gegründet worden ist, eng mit dem Comité Européen du Commerce et de la Réparation Automobile (Cecra) zusammen.


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