29.01.2010 | Redakteur: Norbert Rubbel
An kalten Wintertagen wird es besonders deutlich: flimmernde Luft über der Werkstatt. Die Oberlichter sind geöffnet. Mit maximalen Einsatz versucht die Heizung die Temperatur an den Arbeitsplätzen der Mechaniker zu halten und bläst dennoch viel Wärme zum Fenster hinaus. Gleiches gilt auch für die Werkstatttore, wenn sie permanent für die Ein- und Ausfahrten der Servicefahrzeuge geöffnet werden müssen.
„Die Verschwendung der Energie lässt sich mit Hilfe von IP/Temp vermeiden. Das ist ein System, das mit batterielosen Funksensoren arbeitet, die an den Werkstatttüren oder -toren geklebt werden“, erklärt ein Unternehmensprecher der IP-Controls AG in Marburg. Funksignale, die Solarzellen erzeugen, teilen einem zentralen Controller mit, wenn Fenster, Türen oder Hallentore geöffnet sind. Der Controller schaltet dann die Heizung aus beziehungsweise an und steuert so die Temperatur in den Gebäuden.
Ein Heizplan reguliert die Ein- und Ausschaltzeiten. Da der Controller mit dem Datennetz (LAN) verbunden ist, können Änderungen von jedem Ort im Autohaus durchgeführt werden — an dem Zugang zum jeweiligen Datennetz besteht. „Das System ist so gesichert, dass Unbefugte darauf nicht zugreifen können“, garantiert das Marburger Unternehmen. Zudem könne von jedem beliebigen Standort herausgefunden werden, ob alle mit Sensoren versehenen Fenster und Türen auch tatsächlich geschlossen sind.
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