BMW-Absatz wächst vor allem in Asien

Konkurrenten wachsen stärker

| Autor: Andreas Wehner

Die Verkäufe von BMW brachen auf dem britischen Automarkt um 11,4 Prozent ein.
Die Verkäufe von BMW brachen auf dem britischen Automarkt um 11,4 Prozent ein. (Bild: gemeinfrei / CC0)

Trotz eines Rekordmonats fährt BMW mit seiner Kernmarke dem Konkurrenten Mercedes im August weiter hinterher. Die weltweiten Verkäufe der Marke BMW legten im August mit insgesamt 146.926 Auslieferungen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 3,1 Prozent zu. Mercedes verkaufte im gleichen Zeitraum 170.341 Autos – ein Plus von 9 Prozent.

Mit rund 138.900 Einheiten lieferte Audi zwar weniger Fahrzeuge aus als BMW, konnte sich aber mit einem Zuwachs von 5 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat stärker steigern. In den ersten acht Monaten des Jahres verkaufte BMW insgesamt rund 1,34 Millionen Autos (+4,4 %).

Der August war mit 22.736 Kundenauslieferungen auch für die Marke Mini ein Rekordmonat. Im Vergleich zum Vorjahresmonat stieg der Absatz jedoch nur leicht um 0,7 Prozent. In den ersten acht Monaten des Jahres 2017 verkaufte Mini 230.925 Fahrzeuge (+3,1 %).

Die Gesamtverkäufe des Konzerns legten im August um 2,7 Prozent zu. Nach acht Monaten steht ein Plus von 4,2 Prozent in der Absatzbilanz.

„Anfang August haben wir ein weiteres Quartal im Rahmen unserer Gewinnerwartung vermeldet – und Profitabilität bleibt auch weiterhin unser klarer Schwerpunkt“, sagte BMW-Vertriebsvorstand Ian Robertson. „Trotz anhaltender Unbeständigkeiten in einigen Schlüsselmärkten und trotz des Modellwechsels beim BMW X3 und dem BMW 5er in China haben wir im August beim Absatz ein neues Rekordniveau erzielt“, so der Manager.

Das Wachstum im vergangenen Monat ist nahezu komplett auf die Märkte in Asien zurückzuführen. Dort legte der Konzern mit den Marken BMW und Mini im August um 11,2 Prozent zu. In Europa dagegen betrug das Plus nur 0,1 Prozent. Auf dem amerikanischen Markt musste der BMW-Konzern erneut ein Minus hinnehmen. Dort gingen die Verkäufe um 5,1 Prozent zurück.

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