BMW setzt trotz Trump weiter auf Mexiko

BMW-Chef Krüger zu Gast beim neuen US-Präsidenten

| Autor: dpa

Ab 2019 will BMW auch in Mexiko Autos bauen.
Ab 2019 will BMW auch in Mexiko Autos bauen. (Bild: BMW)

BMW will trotz möglicher Strafzölle der Regierung Trump weiter eine Fertigung in Mexiko aufbauen. Auf mögliche US-Strafzölle könne man flexibel reagieren, sagte ein Sprecher am Sonntag. „BMW hat flexible Produktionsstrukturen – und je nachdem, wo 2019 die Nachfrage herkommt, werden wir entscheiden, wohin wir die Fahrzeuge verkaufen.“ Im vergangenen Jahr hatten die Münchner einen Werksneubau im mexikanischen San Luis Potosí gestartet, der Produktionsbeginn ist für 2019 geplant.

In sein größtes US-Werk in Spartanburg im US-Bundesstaat South Carolina will BMW ebenfalls viel Geld stecken. Konzernchef Harald Krüger sagte Trump am Rande des Besuchs von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in Washington weitere Millionen-Investitionen zu. Dabei geht es vor allem um Programme zur Weiterbildung der Mitarbeiter. Hierfür seien binnen zehn Jahren bereits über 220 Millionen Dollar geflossen, sagte der Manager laut „Bild am Sonntag“ in den USA, wie BMW bestätigte.

„Wir planen, in den nächsten fünf Jahren noch einmal fast genau so viel zu investieren, damit wir unsere Mitarbeiter auch weiterhin in zukünftigen Technologien schulen können“, kündigte Krüger an. Er hatte Merkel mit den Chefs von Siemens und Schaeffler ins Weiße Haus begleitet.

Krüger betonte zudem, dass Engagements deutscher Firmen beiden Seiten zugutekämen: „Ich denke, dass wir mit „Made by BMW in the USA“ zum weiteren wirtschaftlichen Erfolg in den USA beitragen können.“ BMW beschäftigt in Spartanburg rund 9.000 Menschen.

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