Controlling: Schneller zu validen Zahlen

Für die Autohausgruppe Hülpert war es ein Kraftakt: Ein ganzes Jahr lang bereitete das Unternehmen die Einführung von Volkswagens Dealer-Management-System Cross vor und investierte in das Projekt eine Million Euro. Hat sich der Umstieg gelohnt?

| Autor: Wilfried Urbe

Nicht nur architektonisch, sondern auch IT-technisch ist die Autohausgruppe Hülpert up to date.
Nicht nur architektonisch, sondern auch IT-technisch ist die Autohausgruppe Hülpert up to date. (Bild: © Archon Productions by Christos Rammos)

Die Entscheidung, auf das Dealer-Management-System Cross umzusteigen, bezeichnet Hülpert-Geschäftsführer Michael Sprenger als zwangsläufigen Akt. Das vorherige Dealer-Management-System war schon seit Jahrzehnten in Betrieb, und die Autohausgruppe habe sich IT-technisch an die Anforderungen des modernen Handels anpassen müssen. Erklärtes Ziel sei vor allem gewesen, schneller valide Abschlusszahlen zu bekommen: „Es ist von entscheidender Bedeutung, die wirtschaftlichen Ergebnisse so schnell wie möglich nachzuvollziehen beziehungsweise zu überprüfen – etwa mit einem verbesserten Controlling“, erklärt der Geschäftsführer. Dafür musste die Autohausgruppe ihr gesamtes Warenwirtschaftssystem modernisieren. Die alten Systeme erforderten zahlreiche Zwischenschritte und Nacharbeiten zum Monatsabschluss, damit nach drei bis fünf Wochen endlich ein konkretes Ergebnis vorlag.

Bevor Cross im Unternehmen implementiert werden konnte, war es notwendig, zuerst die Prozesse in der Finanzbuchhaltung auszutauschen, denn im alten System waren Warenmanagement und Buchhaltung integriert. Folglich musste das Autohaus ein neues Finanzbuchungssystem anschaffen, um mit den entsprechenden Auswertungstools die Ergebnisse rasch erstellen zu können. So ging im Oktober 2016 in der Buchhaltung die Software Fibunet an den Start. Das neue System bietet eine integrierte Anlagenbuchhaltung sowie den sogenannten „Bankblitz“: Die Software kann Kontoauszüge der Bank automatisch einlesen und verbuchen. „Das gesamte Programm ist viel komfortabler, die Auswertungen und Darstellungen sind ebenfalls deutlich besser und übersichtlicher“, lobt die Leiterin der Finanzbuchhaltung Birgit Tebraak die neue Fibu.

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