Eigenmarken: Ist zweite Linie erste Wahl?

Zeitwertgerechte Reparaturen und Zweitmarken gehören unweigerlich zusammen. Nicht nur die Automobilhersteller, auch freie Teilegroßhändler greifen zunehmend zu den Eigenmarken, um preissensible Werkstattkunden anzusprechen.

| Autor: Frank Schlieben

Unter dem Namen Audura bieten die Teilegroßhändler Stahlgruber und PV Automotive den Werkstätten Ersatzteile für zeitwertgerechte Reparaturen an.
Unter dem Namen Audura bieten die Teilegroßhändler Stahlgruber und PV Automotive den Werkstätten Ersatzteile für zeitwertgerechte Reparaturen an. (Bild: Stahlgruber)

Die Eigenmarken Audura, Corexx und Tectimum sind drei Vertreter einer neuen Ersatzteilwelt. Sie sind noch relativ unbekannt, aber sie gehören zu den Vertretern des freien Reparaturmarkts. Dass Teilehändler Eigenmarken pflegen, die Werkstattkunden exklusiv nur über das jeweilige Handelshaus oder die Teilehandelskooperation beziehen können, ist nicht neu. So hat die Carat-Handelsgruppe seit Jahren die Eigenmarke „ad“ im Programm. Unter dem Label bietet das Unternehmen Pflegemittel, Öle und Betriebsstoffe, aber auch Batterien und Wasserpumpen an. Zusätzlich konzentriert sich Carat mit der Marke men@work auf Werkstattausrüstungen – anfangs nur mit Diagnosegeräten, mittlerweile mit der kompletten Ausstattungspalette.

Ähnlich macht es die Coparts Teilehandels GmbH. Die Essener Großhandelsgruppe setzt auf die Marke Car1 und verkauft unter diesem Label Öle, Pflegemittel und Betriebsstoffe sowie Schnelldreher wie Batterien, Filter und Leuchtmittel.

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