Eigenzulassungen März: Honda vor Opel und Nissan

Suzuki fährt Händler- und Werkszulassungen am deutlichsten zurück

| Autor: Andreas Wehner

(Bild: Wehner / »kfz-betrieb«)

Honda war auch im März die Marke mit dem höchsten Eigenzulassungsanteil auf dem deutschen Markt. 51,6 Prozent der Neuzulassungen des Fabrikats entfielen im vergangenen Monat auf die eigene Organisation. Das geht aus der Statistik des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) hervor, die »kfz-betrieb« ausgewertet hat (nur Fabrikate mit mindestens 0,5 Prozent Marktanteil). Mit erkennbarem Abstand folgten in der Rangliste Opel (45,7 %) und Nissan (41,5 %).

Am anderen Ende des Rankings rangierte einmal mehr Dacia mit 6,6 Prozent Händler- und Werkszulassungen. Neben der rumänischen Renault-Tochter blieben drei weitere Fabrikate unter der 20-Prozent-Grenze: Smart (14,9 %), Ford (17,9 %) und Mitsubishi (19,2 %).

Den deutlichsten Rückgang des Eigenzulassungsanteils verbuchte das KBA im März für Suzuki. Bei der japanischen Marke entfielen zuletzt 25,7 Prozent der Neuzulassungen auf die eigene Organisation. Ein Jahr zuvor waren es noch 42,5 Prozent. Dagegen legte der Anteil der Händler- und Werkszulassungen bei Land Rover besonders deutlich zu. Bei dem britische SUV-Spezialisten standen 33,7 Prozent in der Statistik – nach 23 Prozent im März 2016.

Auf dem deutschen Gesamtmarkt war der Eigenzulassungsanteil im vergangenen Monat mit 30,8 Prozent ganz leicht rückläufig. Ein Jahr zuvor hatte er noch bei 30,9 Prozent gelegen. Auch im gesamten ersten Quartal 2017 entfielen minimal weniger Neuzulassungen auf die Hersteller und ihre Handelsorganisationen. Mit 32,3 Prozent lag der Eigenzulassungsanteil in Deutschland um 0,1 Prozentpunkt unter dem Wert der ersten drei Monate des Jahres 2016.

Sie wollen mehr wissen? Unter www.kfz-betrieb.de/neuzulassungszahlen können Sie sich die Neuzulassungen aller Fabrikate nach Marktsegmenten gegliedert für einzelne Monate anzeigen lassen. Zudem finden Sie dort die Statistiken des KBA für die einzelnen Modellreihen als PDF zum Download.

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