Studie: Mobile.de wächst um neun Prozent

Über 1.000 Händler befragt

19.08.2010 | Autor: Stephan Richter

Mobile-Geschäftsführer Martin Tschopp sieht eine wachsende Bereitschaft der Kunden auch ihren Neuwagen online zu kaufen.

Kfz-Verkäufe über Mobile.de haben 2009 in Deutschland ein Handelsvolumen von mehr als 29 Milliarden Euro erreicht. Das hat die GfK Marktforschung Nürnberg in einer Studie errechnet. Das Unternehmen hat im Auftrag von Mobile.de alle privat und gewerblich verkauften Fahrzeuge auf der Plattform analysiert und über 1.000 Händler befragt. Im Vergleich zum Vorjahr kann die Onlinebörse damit ein Wachstum von neun Prozent vorweisen. Laut Mobile.de realisieren die angeschlossenen Pkw-Händler derzeit 39 Prozent ihrer Gebrauchtwagenverkäufe über den Fahrzeugmarkt.

Knapp zwei Drittel der Mobile.de-Käufer seien Privatkunden, heißt es in der Studie. 25 Prozent der Fahrzeuge gehen an ausländische Käufer – davon 29 Prozent nach Polen, 14 Prozent nach Russland, 11 Prozent nach Rumänien und je 6 Prozent nach Frankreich und Tschechien.

Neuwagensuche zieht an

Neben der Gebrauchtwagenvermarktung gewinnt jedoch auch der Verkauf von Neuwagen über das Internet an Bedeutung. Bereits heute sollen Händler, die Neuwagen bei Mobile.de inserieren, 26 Prozent ihrer Neuwagen über den Fahrzeugmarkt verkaufen.

„Das Gebrauchtwagengeschäft dominiert klar den Internet-Fahrzeughandel. Allerdings wird bei Autokäufern in den nächsten Jahren die Bereitschaft steigen, auch den Neuwagenkauf online abzuwickeln“, erklärt Martin Tschopp, Geschäftsführer der Mobile International GmbH. Erst kürzlich hat Mobile.de den Einstieg in die Neuwagensuche vereinfacht und verzeichnet laut eigener Aussage seitdem 80 Prozent mehr Nutzeranfragen in diesem Bereich.


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