25.08.2010 | Autor: SP-X/hm
Der dramatische Preisverfall bei Gebrauchtfahrzeugen scheint vorerst gestoppt. Das zeigt der Restwert-Indikator des Verbands markenunabhängiger Fuhrparkmanagementgesellschaften (VMF) im ersten Halbjahr 2010. Nachdem im Januar dieses Jahres mit 33,8 Prozent der unverbindlichen Preisempfehlung der Hersteller ein absoluter Tiefststand erreicht wurde, hat der Indikator bis Juni 2010 etwas mehr als einen Prozentpunkt gewonnen und die 35-Prozent-Marke wieder leicht überschritten.
„Das ist erfreulich, doch unsere Langzeitstudie zeigt, dass der Wert der Gebrauchfahrzeuge immer noch rund sieben Prozentpunkte hinter dem aus dem Oktober 2008 zurückliegt“, sagt Michael Velte, der Vorstandsvorsitzende des VMF und Geschäftsführer der Deutschen Leasing Fleet. Die Diskrepanz sei vor allem im Leasinggeschäft gefährlich, wenn nicht vorausschauend kalkuliert worden sei.
Immerhin: Die Nachfrage nach gebrauchten Automobilen zieht wieder etwas an, und dabei entspannen sich auch die Preise. Nach und nach haben sich die Hersteller auch dazu entschlossen, den Handel zu unterstützen und sich in unterschiedlicher Form an den Restwertrisiken zu beteiligen. Verkaufswerte von im Schnitt über 40 Prozent des Neupreises seien jedenfalls schon seit mehreren Jahren nicht mehr zu erzielen, so der VMF. Es sei denn, der Hersteller hatte gezielt Verkaufsförderungen zur Verfügung gestellt, die eine spätere Vermarktungsphase stützen sollten. Und die müssen jetzt auch noch zur Verfügung stehen
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