22.06.2012 | Redakteur: Silvia Lulei
Die Standzeiten liegen relativ stabil auf einem hohen Level. Waren es in den ersten vier Monaten 2011 noch durchschnittlich 96 Tage, die bis zum Verkauf eines Gebrauchtwagen vergingen, liegt diese Zahl nun bei 106 Tagen – mit zum Teil deutlichen Unterschieden.
Nach wie vor relativ flott verkaufen sich SUV und Geländewagen, auch wenn sie prozentual am stärksten verloren. Doch mit 82 bis 88 Standtagen sind sie vergleichsweise Schnelldreher.
Hingegen müssen die Händler von der unteren Mittelklasse bis zur Oberklasse spürbar mehr Geduld mitbringen. Hier hat sich die Standzeit auf bis zu 128 Tage erhöht. Kaum verändert zeigen sich dagegen Minis und Kleinwagen. Auch hier spiegelt sich die Restwertentwicklung praktisch eins zu eins in der Käufernachfrage wider: Bei den Minis dauert es im Vergleich einen, bei den Kleinwagen drei Tage länger als noch vor einem Jahr, um zum Kaufabschluss zu kommen.
Erstaunlich zugelegt haben die Großraum-Vans. Sie waren vor Jahresfrist sehr gefragt und in durchschnittlich 87 Tagen verkauft. Nun dauert es durchschnittlich 105 Tage, bis ein Käufer gefunden wird.
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