Teilegeschäft bei Honda-Kaiser

Der Nürnberger Auto- und Motorradhändler Kaiser betreibt ein erfolgreiches Teilegeschäft

04.08.2008 | Autor: Jan Rosenow

Die Hütte ist voll: Geschäftsführer Bernd Kaiser plant einen Neubau, doch noch fehlt die Baugenehmigung.

Für viele Vertragswerkstätten – gleichgültig, ob Handels- oder reiner Servicepartner – ist das Teilegeschäft mit ihren Kollegen aus den Freien Werkstätten ein wichtiger Umsatzbringer. Bereits seit 1999 beackert der Nürnberger Auto- und Motorradservice Kaiser erfolgreich dieses Geschäftsfeld. Als autorisierter Servicepartner für die Fabrikate Opel, Saab, Honda, Chrysler, Jeep und Dodge kann er aus einem großen Teilefundus schöpfen.

„Wir bieten unseren Kunden, also Freien Werkstätten oder Karosseriebetrieben, ein breites Lagersortiment und gute Preise“, verspricht Lagerleiter Uwe Brandstettner. An der Spitze eines fünfköpfigen Teams herrscht er über das Kaiser’sche Teilegeschäft und macht bereits 60 Prozent seines Umsatzes mit externen Kunden.

Die Kunden aus der Werkstattbranche – Endkunden beliefert Kaiser nicht – können per Telefon, E-Mail oder Telefax bestellen.

Wichtige Stütze

Am Tag verlassen 15 bis 20 Sendungen das Haus. Über 8.000 Teilepositionen hat Uwe Brandstettner permanent vorrätig. Der Lagerbestand liegt bei etwa einer viertel Million Euro und wird sechs bis sieben Mal im Jahr umgeschlagen.

Für Geschäftsführer Bernd Kaiser ist das Teilegeschäft eine wichtige Stütze, vor allem in den derzeit für das Autogewerbe so schwierigen Zeiten: „Das Teilegeschäft ist eine unserer tragenden Säulen im Unternehmen. Unser Teile-Transfergeschäft läuft zwar als eigenes Profitcenter, dennoch können wir auf die zurzeit schwierige Neuwagen-Verkaufssituation gelassener reagieren, da unser Unternehmensergebnis nicht mehr vom Verkauf alleine abhängig ist. Die in früheren Zeiten getätigten Pkw-Durchlaufgeschäfte, nur um den Fahrzeugverkaufs-Bonus zu retten, sind jetzt nicht mehr notwendig.“

Längst denkt der Unternehmer darüber nach, seinem wachsenden Lager eine neue Heimstatt zu geben. Denn die baulichen Gegebenheiten im jetzigen Gebäude lassen keine Erweiterung mehr zu. Obwohl auf dem Betriebsgelände im Nürnberger Vorort Fischbach genügend Platz ist, wartet Kaiser noch auf die Baugenehmigung. Doch der Bau der zusätzlichen, 400 Quadratmeter großen Halle soll noch dieses Jahr beginnen.

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