Mobile.de nimmt Neuwagen in den Fokus

Bestellfahrzeug-Angebote bis Jahresende kostenlos

| Autor: Vera Preising

Malte Krüger: „Bei uns bleiben die Händler nicht anonym.“
Malte Krüger: „Bei uns bleiben die Händler nicht anonym.“ (Foto: Richter)

200.000 vermittelte Neufahrzeuge im Jahr 2011 waren für Mobile.de Anlass genug, gezielt in das Onlinegeschäft mit Neuwagen einzusteigen. Deshalb startet der Fahrzeugmarkt im September seine eigene Neuwagenbörse, die bereits in einer Beta-Version getestet werden kann.

Derzeit finden Kunden dort ausschließlich Lagerfahrzeuge, „später unterscheiden wir dann zwischen einer Bestands- und einer Bestellneuwagenwelt“, erklärte Malte Krüger, Geschäftsführer der Mobile International GmbH, im Gespräch mit »kfz-betrieb«. In der Beta-Version sind aktuell über 40.000 Fahrzeuge von über 3.000 Händlern verfügbar. Bis Ende des Jahres will Krüger rund 6.000 Händler für das neue Konzept begeistern.

Neuwagenbereich ist stetig gewachsen

2011 wechselten nach Unternehmensangaben Fahrzeuge im Wert von 35,9 Milliarden Euro über Mobile.de den Besitzer. Davon entfielen allein fünf Milliarden Euro auf den Neuwagenbereich. In den vergangenen Jahren sei dieser Geschäftsbereich laut Krüger jährlich um 15 Prozent gewachsen. „Diese Zahlen zeigen, dass wir im Neuwagenbereich bereits sehr erfolgreich sind, ohne dass wir uns explizit als Neuwagenbörse vermarktet haben. Das hat uns darin bestärkt, den Weg einer eigenen Neuwagensuche zu gehen“, sagte der Geschäftsführer.

Anders als die Konkurrenz setzt die Neuwagenbörse von Mobile.de nicht auf Rabatte, sondern auf Transparenz und Regionalität: „Wir wollen die Händler vor Ort stärken. Deshalb bleiben sie bei uns nicht anonym“, erläutert Krüger. Sie können außerdem bei jedem Fahrzeugangebot für ihre Dienstleistungen werben. „Kunden suchen zwar nach einem guten Preis, die Leistungen des Händlers wie beispielsweise Hol- und Bringservice, Inzahlungnahme oder Finanzierung beeinflussen bei einem Neuwagen aber ebenso die Kaufentscheidung.“ Denn internen Studien des Fahrzeugmarktes zufolge wollen Kunden für den Neuwagenkauf höchstens 50 Kilometer fahren. Hier könne der Händler also mit seinen Vor-Ort-Dienstleistungen punkten.

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