Autorundgang

Innovationspreis Gebrauchtwagen-Business 2008

22.08.2008 | Redakteur: Silvia Lulei

„So etwas braucht jeder Händler.“ Axel Bischopink (li.) vom Beratungsunternehmen Christof Gerhard überreichte Autorundgang-Erfinder Markus Stempfer die Urkunde.

Autofahrer, die online nach einem Gebrauchtwagen suchen, können jetzt auch das Gefühl bekommen, einmal rund ums Auto zu gehen. Möglich macht das ein 3D-Carbon-Stativ, das die Firma pfm entwickelt hat.

Man setzt das Stativ auf ein Autodach. Das Stativ ist über einen Abstandshalter mit einer Haltevorrichtung für eine Kamera verbunden. Dort bringt man eine hochauflösende Digitalkamera an und geht damit langsam um das Auto herum. Der Abstandshalter zwischen Stativ und Kamera sorgt dafür, dass der Fotograf im optimalen Blickwinkel zum Auto steht. Dabei macht man 18 bis 30 Aufnahmen. Das ist die Mindest- bzw. Höchstanzahl an Fotos, die man für eine Rundumansicht braucht.

Die einzelnen Aufnahmen lädt man anschließend von der Digitalkamera auf den PC und folgt den Anweisungen auf der Verwaltungswebsite von Autorundgang ((http://start.Autorundgang.de)). Dort ist verständlich erklärt, wie man in sechs Schritten aus den Einzelfotos eine 360-Grad-Ansicht eines Autos erstellt.

Durch einen einfachen Link können die Rundumansichten sofort in verschiedenen Börsen oder auf der Homepage des Händlers aufgerufen werden.

Das einzige, woran der Händler denken sollte, ist die sorgfältige Auswahl eines geeigneten Fotoplatzes. Dieser kann sowohl im Inneren als auch außerhalb vom Autohaus sein. Wichtig ist nur, dass er einen freien Radius von zweieinhalb Metern bietet.

Ergänzendes zum Thema

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