Liqui Moly: Hilfestellung fürs Ölgeschäft

Zusätzlicher Deckungsbeitrag mit Motorspülungen

13.09.2006 | Redakteur:

Der Schmierstoffhersteller Liqui Moly zeigt interessierten Besuchern auf der Automechanika derzeit, wie sie ihr Ölgeschäft ertragreicher gestalten können. So regt das Unternehmen bei seinen Werkstattkunden zum Beispiel an, im Rahmen einer Inspektion oder eines Ölwechsels eine Motorspülung anzubieten. Ein entsprechendes Produkt wird von Liqui Moly ausschließlich an Werkstätten, nicht aber an den Einzelhandel geliefert. Das Konzept wird durch Werbematerialien und Argumentationshilfen unterstützt.

Den Endkunden kostet die Motorreinigung 15 Euro (Wareneinsatz: 7,50 Euro). So könnte ein Betrieb bei fünf verkauften Anwendungen pro Tag einen zusätzlichen Deckungsbeitrag von knapp 6.000 Euro jährlich erwirtschaften.

Zudem zeigt der Schmierstoffhersteller auf seinem Stand eine Alternative zu einem herkömmlichen Ölmanagement-System für kleinere Kfz-Betriebe. Teure Spezialschmierstoffe können in einem eigens konstruierten Schrank in acht 20-Liter-Kanistern und zwei 60-Liter-Fässern abschließbar aufbewahrt werden. Der Schrankboden enthält eine verzinkte Auffangwanne. Der Schrank inklusive einer ersten Komplettfüllung kostet rund 1.800 Euro.

Wie Roland Braun, PR-Verantwortlicher bei Liqui Moly, im Gespräch mit »kfz-betrieb ONLINE« betonte, ist die Nachfrage nach dem neuen Aufbewahrungssystem groß. 600 Öl-Schränke habe man bereits verkauft.

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