Richtige Montage rettet Turbolader

Montage Kits erleichtern die Arbeit

19.09.2008 | Redakteur: Jan Rosenow

Jens Breidenbach von Motair informiert über Fehlerquellen beim Turbolader-Einbau.

In den Werkstätten gehören Arbeiten am Lader zum Alltag. Trotzdem geschehen beim Einbau immer noch viele Fehler, die das Bauteil zerstören können. Darauf weisen die beiden Turboladerspezialisten Motair und BTS Turbo hin.

Auf ihren Messeständen zeigen sie ein wahres Panoptikum zerstörter Turbinen und eingelaufener Wellen, deren Ursache falsche Montage ist. Die Spezialisten unterscheiden drei Hauptfehler: Ölmangel im Lader, Fremdkörper im Öl und Fremdkörper im Ansaugtrakt.

Motair und BTS Turbo versuchen, den Werkstätten die korrekte Montage zu erleichtern. Mit den Ersatzteilen liefern sie kleine Ölgebinde, die die exakte Menge Öl für die Erstbefüllung des Laders enthalten. Montage-Kits fassen alle Teile zusammen, die bei einem Turboladerwechsel erneuert werden müssen. Das soll verhindern, dass die Werkstatt auf Hilfsmittel wie Dichtpaste zurückgreift und damit die Ölzuführung verstopft.

Die Laderspezialisten kennen zudem die konstruktionsbedingten Schwachstellen mancher Autos. Die Ölleitung etwa, die beim alten 1,8-Liter-Turbomotor von Audi den Lader versorgt, liegt sehr nah am Krümmer. Dadurch kann das Öl in der Leitung verkoken. Wechselt die Werkstatt allerdings nur den Lader, ist der nächste Schaden vorprogrammiert.

Deshalb bieten Motair und BTS Turbo Schulungen und eine Broschüren zum korrekten Turboladereinbau an.

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