Autohaus Zinkl schließt sich Fischer-Gruppe an

Helmut Zinkl und Ludwig Reindl übergeben an Thomas Fischer

09.06.2009 | Redakteur: Gerd Steiler

Das traditionsreiche Autohaus Zinkl in Amberg (VW und Audi) segelt ab 1. Juli unter der neuen Flagge der Autohandelsgruppe Fischer (VW, Audi, Seat, Skoda). Der bisherige Amberger Audi-Betrieb von Auto Zinkl (Foto) wird in den nahe gelegenen Neubau nach Ursensollen verlegt und steht künftig auch für Kunden der Marke Seat offen.

Die oberpfälzische Autohandelsgruppe Fischer (VW, Audi, Seat, Skoda) mit Betrieben in Neumarkt, Pilsach und Ursensollen wird sich zum 1. Juli ein weiteres Mal vergrößern. Laut einer Unternehmensmitteilung vom Dienstag wird das VW/Audi-Autohaus Gebrüder Zinkl (Amberg) zum Monatswechsel in die neu gegründete Fischer Automobile Amberg GmbH & Co. KG integriert.

Wie es in der Mitteilung heißt, hätten sich die beiden langjährigen Zinkel-Geschäftsführer Helmut Zinkl und Ludwig Reindl wegen des Fehlens eines „familiären Nachfolgers“ und der krisenbedingten schwierigen finanziellen Situation ihres Unternehmens zu der Betriebsübergabe entschlossen. Ihre Entscheidung, sich einer „erfolgreichen und wirtschaftlich starken Unternehmensgruppe“ anzuschließen, sei „zum Wohle der Mitarbeiter und des Standortes in Amberg“ getroffen worden. Zudem leiste die Betriebsübergabe „einen Beitrag zur Händlernetzoptimierung im Sinne der Hersteller Volkswagen und Audi“.

Neue Zukunftsperspektiven

Das 1931 gegründete Amberger Traditionsunternehmen, das seit 61 Jahren Vertragspartner der Marke Volkswagen und seit 36 Jahren Partner der Marke Audi ist, werde „unter neuer Flagge“ und im Sinne der bisherigen Geschäftsführer sowie aller betroffenen Mitarbeiter fortgeführt, heißt es. Die Gebrüder Zinkl GmbH & Co. KG betreute den Angaben zufolge zuletzt rund 20.000 Fahrzeuge der Marken VW und Audi in Amberg und Umgebung.

Dabei biete die familiengeführte Fischer Automobile GmbH & Co. KG mit ihrer inzwischen 25-jährigen „erfolgreichen Markenvertretung für Audi und VW“ beste Voraussetzungen dafür, das neue Gemeinschaftsunternehmen in eine „gesicherte und erfolgreiche Zukunft“ zu führen. Durch den Betriebsübergang wird es laut Mitteilung zu einigen personellen Veränderungen kommen. So wird Firmenchef Franz Fischer künftig die beiden Standorte in Neumarkt und Pilsach leiten. Sein Sohn Thomas Fischer wird den Stammbetrieb in Ursensollen sowie den neu hinzu gekommenen Standort in Amberg lenken.

Seat verstärkt VW und Audi

Zugleich werde es einige „äußerliche Veränderungen“ an den Standorten der Fischer-Gruppe geben. So werde das Volkswagen-Zentrum in Amberg „aufgefrischt“ und biete künftig zudem Verkauf und Service für die Marke Seat. Zugleich werde der bisherige Amberger Audi-Betrieb in den nahe gelegenen Neubau nach Ursensollen verlegt, der künftig ebenso für Kunden der Marke Seat offenstehe. Dabei behielten die Kunden in jedem Fall ihre gewohnten Ansprechpartner in Verkauf und Service.

„Mit der Übernahme des Autohauses Zinkl erhöht die Fischer-Unternehmensgruppe ihre Marktanteile und lastet ihre Kapazitäten aus. Damit stärkt sie ihre Position im Wettbewerb und rüstet sich für die Zukunft“, heißt es in der Mitteilung weiter.

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