08.02.2010 | Redakteur: Andreas Wehner
Deutschland und Frankreich haben sich auf einen einheitlichen Standard für Elektrofahrzeuge geeinigt. Neben einer einheitlichen Steckverbindung gehöre dazu ein intelligentes Lademanagement und ein Abrechnungssystem, teilte der Verband der Automobilindustrie (VDA) am Samstag mit. So solle unter anderem grenzüberschreitendes Laden und Abrechnen möglich sein - vergleichbar mit dem Roaming bei Mobiltelefonen.
Als nächster Schritt sollen nun in einem grenzüberschreitenden Flottentest mit Elektrofahrzeugen auf französischen und deutschen Straßen beiderseits des Rheins die Anforderungen auf ihre Praxistauglichkeit hin geprüft werden.
„Mit dieser Initiative übernehmen Deutschland und Frankreich eine Vorreiterrolle bei der Einführung nachhaltiger Mobilitätskonzepte in Europa und unterstreichen ihre Bereitschaft, die Elektromobilität zu fördern“, sagte VDA-Präsident Matthias Wissmann. „Der Flottentest wird zeigen, dass auch bei der Elektromobilität die Landesgrenzen in einem vereinten Europa keine Hindernisse mehr darstellen“, so Wissmann.
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