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25. Nov 09
Kfz-Gewerbe reagiert gelassen auf Elektro-Hype
Neue Tätigkeitsprofile müssen analysiert werden
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Burgmer ist der Ansicht, dass nur unter ganz bestimmten Bedingungen ein ernsthaftes Elektro-Szenario eintreten werde: Entsprechende Förderkonzepte aus der Politik, restriktive CO2-Regularien und ein anhaltend sehr hoher Ölpreis. Der ZDK müsse sich nichtsdestotrotz über notwendige Weiterbildungskonzepte Gedanken machen und Tätigkeitsprofile analysieren, die in einem entsprechenden Szenario auf das Gewerbe zukommen würden. Auch die Grundlagenausbildung der Lehrlinge im Gewerbe müsse dann entsprechend angepasst werden.
Generell hält Burgmer das Thema Elektroantrieb aber für überbewertet. Spontanen Beifall von den Zuhörern gab es für die Aussage, dass bei einem ehrlichen Blick auf die CO2-Bilanz von E-Fahrzeugen auch die Stromproduktion in Steinkohlekraftwerken berücksichtigt werden müsse. Hierbei schnitten E-Autos keineswegs automatisch besser ab als Autos mit Verbrennungsmotor. Man müsse sich zudem stets die Treiber des E-Trends, allen voran Energieversorger und Politiker, in Erinnerung rufen. „Politiker und Betrunkene suchen öfter mal nach einem Laternenpfahl – aber nicht wegen des Lichts, sondern auf der Suche nach Halt,“ sagte Burgmer schmunzelnd.
Ulrich Köster verwies hinsichtlich der grundsätzlichen Relevanz des „E-Trends“ auf das erklärte Ziel der Regierung, erst bis 2020 eine Million E-Autos auf deutschen Straßen zu haben.
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