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25. Nov 09
Ein neues Geschäftsmodell für den Handel
Angemessene Rendite und gerechte Kostenverteilung
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ZDK-Vizepräsident Ulrich Fromme präsentierte die Eckpunkte eines neuen Modells als Leitfaden, den der Verband für alle Herstellerverbände entwickelt hat. Dessen Grundsätze sind die Forderung nach einer angemessenen und nachhaltigen Rendite sowohl für die Hersteller als auch für den Handel. Darunter versteht der ZDK eine Eigenkapitalrendite von 15 Prozent, die eine Umsatzrendite von mindestens 1,8 bis 3,75 Prozent erfordert. Beide Seiten sollen zudem gemeinsam die Kostenverteilung analysieren und eine verursachergerechte Neuverteilung anstreben.
Breiten Raum nahmen in der Diskussion auch die Themen Überproduktion und Direktvertrieb der Hersteller ein. Beide seien mit ursächlich für die desolate wirtschaftliche Situation vieler Händlerbetriebe. Bernhard Cziesla, Vertriebschef von Toyota Deutschland, der als einziger Vertreter eines Herstellers teilnahm, stimmte zumindest teilweise den Händlern zu: „Ein Hersteller hat die Rolle, Autos zu bauen. Er hat nicht die Rolle, den regionalen Vertrieb zu übernehmen.“ Er dämpfte aber gleichzeitig allzu kühne Hoffnungen der Kfz-Unternehmer. Eine reine Kostenverlagerung könne nicht die Lösung sein.
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