04.01.2010 | Redakteur: Christoph Baeuchle

Trotz Absatzflaute hat die deutsche Automobilindustrie im vergangenen Jahr mehr für Forschung und Entwicklung ausgegeben. Insgesamt hätten Hersteller und Zulieferer 2009 knapp 21 Milliarden Euro und damit 4,4 Prozent mehr als im Vorjahr investiert, teilte der Verband der Automobilindustrie (VDA) mit.
Auf breiter Front werde an kraftstoffsparenden Antrieben gearbeitet – vom Clean Diesel über den direkt einspritzenden Benziner, den Hybrid bis hin zum reinen Elektrofahrzeug, dem Wasserstoffantrieb und der Brennstoffzelle. Hinzu kommen diverse Assistenzsysteme. „Mit dieser Fächerstrategie ist es den deutschen Herstellern auch 2009 gelungen, in wichtigen Regionen ihre Marktposition auszubauen“, so VDA-Präsident Matthias Wissmann.
Die deutsche Automobilindustrie investiert wesentlich mehr als andere Branchen in die Forschung und Entwicklung: Laut VDA entfallen von den gesamten FuE-Aufwendungen der deutschen Industrie (57,4 Mrd. Euro) 36,4 Prozent auf die Automobilindustrie. Das FuE-Personal in der deutschen Automobilindustrie hat sich von 85.683 Mitarbeitern auf 90.410 erhöht.
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