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07. Jan 10

ZDK: Händlersterben wird sich 2010 beschleunigen

Rademacher sieht Kfz-Branche "mitten im Anpassungsprozess"

ZDK-Präsident Robert Rademacher: „Wir stecken mitten in einem Anpassungsprozess. Wenn heute ein Kfz-Unternehmen im Schnitt zwei Betriebe hat, werden es in acht bis zehn Jahren vier sein.“ Angesichts dieses Konsolidierungsprozesses werde die Zahl der Betriebe von derzeit 20.000 auf allenfalls 15.000 schrumpfen.
ZDK-Präsident Robert Rademacher: „Wir stecken mitten in einem Anpassungsprozess. Wenn heute ein Kfz-Unternehmen im Schnitt zwei Betriebe hat, werden es in acht bis zehn Jahren vier sein.“ Angesichts dieses Konsolidierungsprozesses werde die Zahl der Betriebe von derzeit 20.000 auf allenfalls 15.000 schrumpfen.
Wegen des erwarteten Einbruchs beim Pkw-Absatz in Deutschland rechnet der Zentralverband des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes (ZDK) mit einer drastischen Beschleunigung des Händlersterbens. „Die Zahl der Händlerinsolvenzen wird in diesem Jahr wohl um 20 Prozent auf etwa 1.200 steigen“, sagte ZDK-Präsident Robert Rademacher der „Berliner Zeitung“ (Donnerstag). Für dieses Jahr erwartet der Verband nur noch 2,7 bis 2,8 Millionen Pkw-Neuzulassungen in Deutschland. Das wären eine Million Autos weniger als 2009. Rademacher bezifferte zugleich die Kapazität des deutschen Händler- und Werkstattnetzes auf 3,3 bis 3,5 Millionen Neuwagen.
Rademacher räumte ein, dass es erhebliche Überkapazitäten in der Branche gebe. Deshalb bestehe Konsolidierungsbedarf: „Wir stecken mitten in einem Anpassungsprozess. Wenn heute ein Kfz-Unternehmen im Schnitt zwei Betriebe hat, werden es in acht bis zehn Jahren vier sein“, sagte er. Die Zahl der Unternehmen wird sich nach seiner Darstellung in dieser Zeit auf weniger als 5.000 halbieren. Die Zahl der Betriebe werde hingegen von jetzt 20.000 auf allenfalls 15.000 schrumpfen.



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