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19. Jan 10

Zu Guttenberg rechtfertigt Auftragsvergabe

Schreiben von Verteidigungsminister an ZDK

Verteidigungsminister zu Guttenberg sieht kein Änderungsbedarf bei der Auftragsvergabe der Bundeswehr. Ziel sei die Zentralisierung der Beschaffung und die Bedarfsbündelung.
Verteidigungsminister zu Guttenberg sieht kein Änderungsbedarf bei der Auftragsvergabe der Bundeswehr. Ziel sei die Zentralisierung der Beschaffung und die Bedarfsbündelung.
Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg hat auf ein ZDK-Schreiben zur Auftragsvergabe der Bundeswehr reagiert. In seiner Antwort verweist der Minister auf das vergaberechtliche Prinzip des wirtschaftlichsten Angebots und das Ziel der Zentralisierung der Beschaffung sowie der Bedarfsbündelung.
Eine Verlagerung der Auftragsvergabe weg von mittelständischen Unternehmen sehe er nicht, so zu Guttenberg. Im vergangenen Jahr hat die Bundeswehr Verträge mit zwei inhabergeführten MAN Werkstätten im Gebiet der Wehrbereichsverwaltung Ost auslaufen lassen oder gekündigt und einen zentralen Rahmenvertrag mit der MAN Truck & Bus Deutschland GmbH abgeschlossen.
Entsprechend groß sind die Bedenken bei Verband und in den Betrieben, dass die Bundeswehr die mittelständischen Betriebe bei der Vergabe von Aufträgen nicht mehr entsprechend berücksichtigt. Einst hatten Verteidigungsminister Rudolf Scharping und ZDH-Präsident Dieter Philipp die Vorsätze einer Arbeitsgruppe unterstützt, lokale Betriebe bei der Vergabe verstärkt zu berücksichtigen.



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