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02. Feb 10
Innung sieht Umweltaspekte zu wenig betont
Innung Bonn Rhein-Sieg veranstaltet Neujahrsempfang
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Es gebe allerdings auch Schattenseiten, so Jansen: Neben längeren Standzeiten von Gebrauchtwagen hätten die Händler von Premiummarken kaum profitiert und den Werkstätten fehlten teilweise die Reparaturaufträge für ältere Fahrzeuge.
Die positiven Auswirkungen auf die Umwelt sind bislang nach Jansens Ansicht zu wenig berücksichtigt worden. „Dieser Aspekt wird leider viel zu selten herausgestellt und bei der Diskussion um die Einführung von Umweltzonen schlichtweg ignoriert“, so Jansen mit Blick auf die Umweltzone, die Anfang des Jahres in Bonn in Kraft getreten ist. Der Obermeister verwies dabei auf die im Rahmen der Umweltprämie neu zugelassenen Autos, die wesentlich umweltfreundlicher seien als die verschrotteten Altfahrzeuge.
Weitere Unterstützung für die Filternachrüstung
Der Obermeister bedauerte, dass die einstige Hauptstadt nicht den Vorschlag der Kfz-Innung unterstütze, die Dieselpartikelfilternachrüstung aufgrund schleppender Nachfrage finanziell zu unterstützen. „Auch wenn jetzt die staatliche Bezuschussung für die Nachrüstung verlängert worden ist, werden wir kaum auf die Unterstützung der Stadt Bonn hoffen können“, so Jansen. Die Finanzlage habe sich nach dem Debakel um das Kongresszentrum WCCB nicht verbessert.
Ginge es nach der Bonner Bürgermeisterin Angelica Maria Kappel, wäre die Abwrackprämie noch umweltfreundlicher ausgefallen. Die Grünen-Politikerin, erst seit Ende vergangenen Jahres im Amt, hätte in der staatlichen Förderung weitere Umweltelemente verankern wollen, als nur das Alter der Fahrzeuge. Hoffnungsvoll äußerte sich Kappel zu umweltverträglichen Elektroautos. Mitte Dezember vergangenen Jahres hatte Bonn die erste Stromtankstelle eingeweiht.
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