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04. Feb 10

Zulassungsminus stimmt nachdenklich

ZDK sieht Rückgang aber noch im Rahmen des Erwarteten

Der Neuwagenmarkt ist im Januar nochmals geschrumpft. Noch sieht der ZDK den Rückgang im erwartbaren Rahmen.
Der Neuwagenmarkt ist im Januar nochmals geschrumpft. Noch sieht der ZDK den Rückgang im erwartbaren Rahmen.
Die Neuwagenverkäufe im Januar liegen nach Ansicht des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes nicht völlig außerhalb der Erwartungen. Der erneute Zulassungsrückgang gegenüber dem bereits schwachen Januar 2009 gebe dennoch Anlass zur Sorge, sagte ein ZDK-Sprecher.
Nach den vom Kraftfahrtbundesamt (KBA) am Dienstag veröffentlichten Zahlen, waren die Zulassungen im Januar 2010 um 4,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat zurückgegangen. Der Januar 2009 war jedoch noch nicht von der Umweltprämie beeinflusst, so dass das Minus auf einen weiteren Rückgang des Kaufinteresses hindeutet.
Zunächst einmal seien die Zahlen ein weiterer Hinweis darauf, dass 2010 mit der Rückkehr zum „Normalmarkt“ zu rechnen sei, sagte der ZDK-Sprecher. Das Kfz-Gewerbe geht in diesem Jahr von 2,7 bis 2,8 Millionen Neuzulassungen aus. Nach dem starken Geschäft mit privaten Neuzulassungen in 2009 setzt der Verband in 2010 vor allem auf ein deutliches Anziehen der gewerblichen Neuzulassungen.

Harter Winter beeinträchtigt GW-Markt

Während im Neuwagenmarkt die Effekte der Umweltprämie zu berücksichtigen sind, führt der Kfz-Verband den Rückgang der Besitzumschreibungen nicht zuletzt auf den harten Winter in Deutschland zurück. „Mit steigenden Temperaturen ist im Frühjahr mit einer sich belebenden Nachfrage sowohl nach Neu- als auch nach Gebrauchtfahrzeugen zu rechnen“, heißt es vom Verband.
Das KBA hatte für Januar einen Rückgang der Besitzumschreibungen um 14 Prozent ermittelt, was einer deutlichen Trendumkehr entspräche. Zuletzt war die Zahl der Besitzumschreibungen wieder gestiegen, im Dezember 2009 um 1,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert. Über das Jahr 2009 gerechnet waren die Umschreibungen zudem nur um 1,0 Prozent gesunken.



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