17.01.2012 | Autor: sp-x

Der deutsche Durchschnittsoldtimer ist 15.000 Euro wert und damit weitaus günstiger als die Preziosen, die im vergangenen Jahr bei Auktionen die höchsten Preise erzielten. Der Oldtimer-Marktbeobachter Classic Car Tax hat jetzt die edelsten und vor allem teuersten Oldies vorgestellt, die 2011 unter den Hammer kamen.
Mit 16,9 Millionen US-Dollar (ca. 13,2 Millionen Euro) war der teuerste verkaufte Oldtimer 2011 ein Ferrari 250 Testa Rossa von 1957. Auf Platz zwei folgt mit 10,3 Millionen US-Dollar (8 Millionen Euro) der Duesenberg Model J Roadster von 1931. Er war damit zugleich der teuerste Vorkriegsklassiker und das teuerste Auto aus amerikanischer Produktion. Dicht dahinter kommt mit dem Mercedes-Benz 540K Spezial Roadster von 1937 und 9,6 Millionen US-Dollar (7,5 Millionen Euro) das erste deutsche Auto. Damit ist das Modell, von dem nur 25 Exemplare gebaut wurden, der teuerste Mercedes überhaupt.
Mit einigem Abstand folgt der Ferrari 250 SBW Competizione von 1960, der für 5,2 Millionen US-Dollar (4,1 Millionen Euro) unter den Hammer kam. Auf Platz fünf schafft es ein Mercedes-Benz Typ S 26/180 von 1927 mit 5 Millionen US-Dollar. Nicht viel günstiger ist der Ferrari 375 MM von 1955, der für 4,7 Millionen US-Dollar versteigert wurde. Für 4,6 Millionen US-Dollar wechselte im vergangenen Jahr ein Mercedes-Benz 540K Spezial Cabriolet von 1939 seinen Besitzer.
Das älteste fahrbereite Automobil, ein De Dion Bouton Dos-a-Dos von 1884, brachte seinem Vorbesitzer bei einer Auktion 4,6 Millionen US-Dollar ein. Ein französischer Talbot-Lago T150 C SS von 1938 wurde für 4,4 Millionen US-Dollar verkauft. Aus Italien stammt der Ferrari 340 Mexico von 1952, der 4,2 Millionen US-Dollar erzielte und auf Platz zehn des Oldtimer-Preis-Rankings landet.
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