22.05.12 | Autor: sp-x
Rund 10 bis 12 Milliarden Euro wird die deutsche Automobilindustrie in den kommenden drei bis vier Jahren in die Entwicklung alternativer Antriebe stecken. Das entspricht 40 Prozent der gesamten Budgets für Antriebstechnik, meldet der Herstellerverband VDA. So sollen bereits bis 2014 unter anderem 15 neue Elektromodelle auf den Markt kommen, darunter auch potenziell absatzstarke Fahrzeuge wie der elektrische VW Golf oder der BMW-Kleinwagen i3.
Die Bundesregierung will bis 2020 rund zwei Millionen Elektrofahrzeuge auf Deutschlands Straßen bringen. Um dieses ehrgeizige Ziel erreichen zu können, bedarf es nach Ansicht des Verbands allerdings auch der aktiven Begleitung und Unterstützung seitens der Politik. Alltagstauglichkeit sowie Bezahlbarkeit seien entscheidend für einen zügigen Markterfolg alternativer Antriebstechnologien. Deutschland zähle bereits jetzt zu den drei größten Absatzmärkten elektrobetriebener Fahrzeuge – diese Position gelte es auszubauen, so VDA-Präsident Matthias Wissmann.
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