Kia: Mehr Verkäufe, mehr Ertrag

Mit verschiedenen Maßnahmen will Kia seinen deutschen Händlern dazu verhelfen, mehr Fahrzeuge zu verkaufen – sowohl neue als auch gebrauchte. Vor allem die Prozesse im Verkauf stehen dabei im Fokus, aber auch die Themen Personal und IT.

| Autor: Andreas Wehner

Die Kia-Händler können in verschiedenen Projekten ihre Prozesse unter die Lupe nehmen.
Die Kia-Händler können in verschiedenen Projekten ihre Prozesse unter die Lupe nehmen. (Bild: Kia)

Bei Kia läuft es derzeit. In den ersten acht Monaten dieses Jahres verbuchte das koreanische Fabrikat in Deutschland 43.000 Neuzulassungen – ein Plus von 5,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Damit legte Kia deutlich stärker zu als der deutsche Markt insgesamt. Für das komplette Jahr peilt der Importeur 65.000 verkaufte Einheiten an – nach 60.500 im Jahr 2016. Und Kia will weiter wachsen.

Dazu soll einerseits die bereits laufende Produktoffensive beitragen: Von 2016 bis 2020 kommen 22 neue Modelle auf den Markt. Noch für dieses Jahr sind vier Fahrzeuge angekündigt: Mit dem B-SUV Stonic und der Sportlimousine Stinger geht Kia ab Herbst 2017 in zwei für die Marke komplett neuen Segmenten an den Start. Zudem steht ab dem vierten Quartal der Picanto X-Line mit einer SUV-ähnlichen Optik sowie der geliftete und technisch überarbeitete Sorento in den Schauräumen. Andererseits soll auch der Handel seinen Teil zum Wachstum beitragen. Das funktioniert aber nur, wenn die Partner auch Geld verdienen. „Unser Netz soll Spaß am Geschäft mit Kia haben“, sagt Deutschlandgeschäftsführer Steffen Cost. Aktuell beträgt die Durchschnittsrendite im Kia-Netz 1,6 Prozent – nach 1,3 Prozent im Gesamtjahr 2016. Damit liegen die Partner des koreanischen Fabrikats leicht über der im vergangenen Jahr ausgegebenen Zielmarke von 1,5 Prozent. Der Geschäftsführer hatte aber bereits im Frühjahr klargemacht, dass für ihn damit das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht ist.

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