Mazda CX-5: Weniger ist mehr

Zweite Generation startet bei 25.000 Euro

| Autor: Julia Mauritz

Die Neuauflage von Mazdas Bestseller CX-5 ist rundum gelungen.
Die Neuauflage von Mazdas Bestseller CX-5 ist rundum gelungen. (Bild: Mazda)

Im Jahr 2012, als die erste Generation des Kompakt-SUVs CX-5 auf den Markt kam, verkaufte Mazda in Deutschland 40.700 Neuwagen. Vier Jahre später konnte der Leverkusener Importeur bereits 63.000 Einheiten vermelden – an diesem Wachstum von 56 Prozent hatte der CX-5 einen großen Anteil. Selbst in der Auslaufphase war das Kompakt-SUV noch Mazdas meistverkauftes Modell in Deutschland.

Am kommenden Wochenende feiert nun die zweite Generation des Bestsellers seine Premiere im Handel. Mit einem Basispreis von knapp 25.000 Euro kostet das Einstiegsmodell 1.500 Euro mehr als der erste CX-5 aus 2012.

11.000 Einheiten will Mazda noch in diesem Jahr verkaufen, 2018 stehen 20.000 CX-5 auf dem Plan. Für den Vorgänger hatten sich im vergangenen Jahr noch 17.000 Käufer entschieden.

Ein fremder Anblick ist das neue Kompakt-SUV nicht: Mazda hat an seiner Designsprache festgehalten und diese lediglich verfeinert. Die schnörkellose Linienführung trägt gemeinsam mit auffallend schmalen und tief positionierten LED-Scheinwerfern und der um drei Zentimeter reduzierten Bodenfreiheit dazu bei, dass der neue CX-5 sportlicher und zugleich eleganter wirkt.

Die Premiumanmutung setzt sich im Innenraum fort: Kleine Details wie das schmalere Lenkrad, die dynamischer gestalteten Lüftungsdüsen und die freistehende Anordnung des Sieben-Zoll-Displays in der Mittelkonsole sorgen dafür, dass das Cockpit schlank und gestreckt wirkt. Im Hinblick auf eine bessere Ergonomie hat Mazda auch die Anordnung der Bedienelemente und Instrumente verbessert und die Mittelkonsole höher positioniert. Abgerundet wird der höhere Komfort für die Insassen durch verbesserte Sitze. Die von Mazda angestrebte Einheit von Fahrer und Fahrzeug kommt im neuen CX-5 voll zum Tragen. Anders als bei manch anderem Modell muss man die perfekte Sitzposition nicht mühsam suchen.

Neues Head-up-Display mit Scheibenprojektion

Auch wenn der CX-5 in das Non-Premium-SUV-Segment fällt, hat er in den höheren Ausstattungsvarianten viele klassische Premiumfunktionen dazubekommen: angefangen bei einer elektrischen Heckklappe und einem beheizbaren Lenkrad über beheizbare Rücksitze mit einer zweistufigen Neigungseinstellung und einem fünffach elektrisch verstellbaren Fahrersitz bis hin zum Head-up-Display mit Scheibenprojektion. Ebenfalls neu an Bord ist ein Bose-Soundsystem mit zehn Lautsprechern.

Insgesamt haben die Käufer die Wahl zwischen vier Ausstattungslinien: Serienmäßig mit an Bord der Basisausstattung Prime-Line sind nicht nur eine Klimaanlage und ein Audiosystem, sondern auch ein City-Notbremsassistent, ein Berganfahrassistent und eine Geschwindigkeitsregelanlage.

Den größten Verkaufsanteil traut der Leverkusener Importeur der höchsten Ausstattungslinie Sports-Line zu, die ab 34.890 Euro erhältlich ist und mit Funktionen wie einem aktiven Spurhalteassistenten, einer Müdigkeitserkennung, einem Head-up-Display inklusive Verkehrszeichenerkennung, einer Rückfahrkamera oder einem Navigationssystem punktet. Beim Vorgänger hatten sich gut 42 Prozent dafür entschieden und den Händlern damit gute Renditen beschert.

Kein zusätzliches Geld in die Hand nehmen müssen die Käufer für den im Vergleich zum Vorgänger deutlich verbesserten Fahrkomfort: So hat Mazda jetzt auch in den CX-5 seine Fahrdynamikregelung namens Vectoring Control eingeführt, die die Kurvendynamik verbessert. Zudem ist es den Entwicklern gelungen, das Geräuschniveau und die Vibrationen durch Modifikationen am Fahrwerk spürbar zu senken.

Neuer 2,5-Liter-Benziner mit Zylinderabschaltung

Zum Verkaufsstart ist Mazdas neues Kompakt-SUV mit vier verschiedenen und bereits bekannten Skyactiv-Antrieben (zwei Dieselantrieben und zwei Benzinern) erhältlich mit einem Leistungsspektrum von 110 kW/150 PS bis zu 129 kW/175 PS, die sich größtenteils mit Allradantrieb und einem Sechsgang-Automatikgetriebe kombinieren lassen. Nur mit Automatikgetriebe und Allradantrieb erhältlich sein wird hingegen der ganz neu entwickelte 143 kW/194 PS starke Benziner mit Zylinderabschaltung, der im August folgt.

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