Mehr Auslieferungen beim BMW-Niederlassungsverbund Mitte

Gebrauchtwagengeschäft legt deutlich zu

| Autor: Andreas Wehner

(Foto: Wehner / kfz-betrieb)

Der BMW-Niederlassungsverbund Mitte hat im vergangenen Jahr 7,1 Prozent mehr Autos ausgeliefert. Mit 22.749 verkauften Fahrzeugen erwirtschaftete der Verbund mit seinen Betrieben in Frankfurt, Darmstadt, Kassel, Offenbach und Dreieich 640,6 Millionen Euro (+4,5 %). Das teilte BMW am Donnerstag mit.

Die Zahl der verkauften BMW-Neuwagen ist 2016 nur leicht gestiegen. 10.952 Auslieferungen bedeuteten ein Plus von 0,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr für die hessischen Niederlassungsbetriebe. Wachstumstreiber waren der neue X1, die Modelle der 2er-Reihe sowie der neue 7er.

Mit 1.534 verkauften Fahrzeugen legten die Mini-Auslieferungen der Niederlassungen um 4,6 Prozent zu. Dieser Zuwachs fußt den Angaben zufolge vor allem auf guten Geschäften mit dem neuen Mini Cabrio und dem neuen Clubman. Ein deutliches Plus verbuchte der Niederlassungsverbund Mitte bei den Gebrauchtwagen. 11.281 Einheiten entsprachen einem Zuwachs gegenüber dem Jahr 2015 von 15,1 Prozent.

Rückläufig war dagegen das Motorradgeschäft. 2016 verkauften die Betriebe des Verbunds 516 Zweiräder, ein Jahr zuvor waren es noch 581. Als Grund für den Rückgang nennt BMW eine Neuverteilung des Marktgebiets, nachdem das Motorrad-Zentrum von Frankfurt nach Dreieich gezogen war. Der Absatz liege jedoch im Zielkorridor, hieß es.

Auch der Großkundenverkauf zog mit seinen 25 Mitarbeitern von der Hanauer Landstraße in Frankfurt in die Niederlassung in Dreieich und erhielt dort einen eigenen Bereich. Per Dezember 2016 beschäftigte der Verbund insgesamt 823 Mitarbeiter.

Für das laufende Jahr ist der Leiter des Niederlassungsverbunds Mitte, Uwe Holzer, zuversichtlich: „Ein deutliches Absatzplus wird der neue BMW 5er bringen, der im Februar dieses Jahres eingeführt wurde.“

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