Auto-Scholz baut neues Porsche-Zentrum

Open Point Bayreuth geht an die Bamberger Autohausgruppe

| Autor: Wolfgang Michel

Bayreuth wird für Auto-Scholz der dritte Porsche-Standort neben Bamberg und Nürnberg-Fürth-Erlangen.
Bayreuth wird für Auto-Scholz der dritte Porsche-Standort neben Bamberg und Nürnberg-Fürth-Erlangen. (Foto: Porsche)

Bamberg, Nürnberg-Fürth-Erlangen, Bayreuth – so lauten zum Jahresende 2016 die Eckpunkte des Porsche-Autohaus-Dreieckes auf der Landkarte der Auto-Scholz Sportwagen GmbH. Denn mit dem Porsche-Zentrum Bayreuth kommt zum 1. Dezember 2016 für die Autohausgruppe ein weiteres Porsche-Vertriebs- und -Servicegebiet hinzu.

Laut Firmenchef Michael Eidenmüller habe sein Unternehmen bei der Bewerbung am besten abgeschnitten und somit den Zuschlag des Herstellers bekommen. Das neue Porsche-Zentrum entsteht auf einem 10.000-m²-großen Grundstück direkt neben den bestehenden Mercedes-, Smart- und VW-Betrieben von Auto-Scholz in der Wolfsbacher Straße. Der Standort liegt an der A9 Nürnberg-Berlin.

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Porsche-Deutschlandchef Jens Puttfarcken begrüßte das Engagement von Auto-Scholz als künftiger Porsche-Partner an dem oberfränkischen Standort: „Ich bin mir sicher, dass unser neuer Investor den Kunden und Interessenten im Bayreuther Marktgebiet mit diesem Neubau ein begeisterndes Porsche-Erlebnis bereiten wird.“

Spatenstich für das neue Porsche-Zentrum Bayreuth: Bis zum 1. Dezember soll der Handelsstandort für die exklusive Marke fertiggestellt werden.
Spatenstich für das neue Porsche-Zentrum Bayreuth: Bis zum 1. Dezember soll der Handelsstandort für die exklusive Marke fertiggestellt werden. (Foto: Auto-Scholz)

Mit seinen dann insgesamt drei Zentren deckt Auto-Scholz ab 2017 ein relativ großes Stück vom Porsche-Vertriebs- und -Servicekuchen in Deutschland ab. Die nächstgelegenen Porsche-Betriebe befinden sich in gebührendem Abstand in Würzburg (westlich), Regensburg, Ingolstadt (südlich), Chemnitz (nord-östlich), Erfurt (nördlich) sowie Fulda (nord-westlich).

Erst im April 2014 hat Auto-Scholz sein neues Porsche-Zentrum Nürnburg-Fürth-Erlangen eröffnet. 12,8 Millionen Euro investierte der Bamberger Mehrmarkenhändler dafür. Gefragt nach seiner Motivation für die hohe Investition sagte Eidenmüller damals: „Ein Porsche ist für viele Kunden ein Traum. Deshalb ist es etwas ganz Besonderes, diesen Traum zu erfüllen. Natürlich muss sich nun der Betrieb wie geplant entwickeln und das Autohaus die entsprechenden Stückzahlen an Neu- und Gebrauchtwagen erreichen." Heute sagt der Unternehmer: „Wir sind sehr zufrieden. Das Porsche-Zentrum Nürnberg hat sich im vergangenen Jahr besser entwickelt als geplant.“ Mit der Investition in Bayreuth beweist der Unternehmer, dass seine Motivation bezüglich Porsche nicht nachgelassen hat.

Porsche und seine Vertragspartner betreiben derzeit 86 Handelsstandorte in Deutschland. Sechs der Betriebe sind herstellereigene Niederlassungen, den übrige Teil ist in der Hand privater Unternehmer.

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