PIA errichtet Doppelhaus für Skoda und Seat

Konzernbetrieb investiert 12 Millionen Euro in Neubau

| Autor: Andreas Grimm

In München, Landsberger Straße 230, hat die Auto & Service PIA GmbH einen Neubau für Seat und Skoda errichtet.
In München, Landsberger Straße 230, hat die Auto & Service PIA GmbH einen Neubau für Seat und Skoda errichtet. (Foto: Seat)

An der Münchener Automeile Landsberger Straße hat Auto & Service PIA einen repräsentativen Neubau für die Schwesterfabrikate Skoda und Seat investiert. Den Angaben zufolge flossen insgesamt 12 Millionen Euro in das Projekt. Aufgrund der Vereinigung von zwei getrennten Markenwelten unter einem Dach seien die Anforderungen an den Bau enorm gewesen, sagte Geschäftsführer Andreas Fehervary in seiner Begrüßungsrede vor 400 geladenen Gästen aus dem Kundenkreis, aus Wirtschaft, Politik und Medien.

Trotz des herausfordernden Projekts sei der Bau binnen zehn Monaten schlüsselfertig errichtet worden, berichtet das seit 2013 zur konzerneigenen Volkswagen Group Retail Deutschland (VGRD) gehörende Handelshaus. Die Vertriebsziele sind ambitioniert: Pro Jahr will Geschäftsführer Andreas Fehervary „in einem der modernsten Autohäuser Münchens“ künftig 1.000 Neuwagen und 12.000 Gebrauchte absetzen.

Von Anfang an sei der Betrieb als Zwei-Marken-Haus entwickelt worden, das die Konzepte von Skoda und Seat zu Einrichtung, Erscheinungsbild und Produktpräsentation dennoch räumlich klar getrennt und auf dem neuesten Stand umsetze, so Fehervary. Zudem seien in die Gestaltung der beiden Kundenzonen aktuelle Forschungserkenntnisse zur Kundenerwartung während des Beratungs- und Kaufprozesses eingeflossen.

Neben den Schauräumen hat PIA auch ein Augenmerk auf den Service gerichtet. Das Haus richtet sich mit 20 Hebebühnen und drei Direktannahme-Plätzen auf 20.000 Werkstattstunden ein.

Von der Umsetzung der markenspezifischen Vorgaben überzeugten sich am Eröffnungsabend mehrere hochrangige Vertreter der beiden Importeursmarken. Geschäftsführerin Imelda Labbé und Vertriebschef Stefan Quary nahmen die Skoda-Hälfte des Hauses in Augenschein, Geschäftsführer Bernhard Bauer und Flottenchef Marcus Hoffmann waren als Vertreter von Seat Deutschland anwesend.

Konzeptionell ist das Autohaus an der Landsberger Straße auf die umfassende Betreuung der Kunden ausgerichtet, wie es auch die Innenraum-Konzepte der beiden Importeursmarken vorgeben. Die Kunden finden schnell einen Ansprechpartner, die Aufenthaltszonen sind hell und einladend, das Softdrink- und Kaffee-Angebot soll Wartezeiten möglichst angenehm gestalten. Außen sorgt eine Parkleitführung für Orientierung.

Über die automobilen Entwicklungen informierte die Gäste eine Diskussionsrunde unter Moderation von Eva Grünbauer (Sat 1 München). Die Teilnehmer erläuterten unter anderem das Konzept der beiden Markenwelten. Weiterhin äußerten die Debatten-Teilnehmer – neben Imelda Labbé und Bernhard Bauer auch Rennlegende und VW-Botschafter Hans Joachim Stuck und VGRD-Geschäftsführer Rainer Schroll – ihre Erwartungen an das autonome Fahren und die Zukunft des stationären Handels im Zeitalter der Digitalisierung.

Die Auto & Service PIA GmbH ist seit 1997 in München aktiv und gehörte damals noch zur österreichischen Porsche Inter Auto-Einzelhandelsgruppe (PIA). Aus ursprünglich zwei Betrieben in München wuchs das Unternehmen auf nun acht Standorte in Bayern. Seit 2013 ist die PIA Teil der VGRD, die die Retail-Aktivitäten des Volkswagenkonzerns mit über 110 Autohäusern in Deutschland bündelt.

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