Lada bringt Crossmodell und SUV

Importeur modernisiert das Fahrzeugangebot

| Autor: gr/sp-x

Lada bringt wahrscheinlich gegen Ende des Jahres den SUV X-Ray in Deutschland auf den Markt.
Lada bringt wahrscheinlich gegen Ende des Jahres den SUV X-Ray in Deutschland auf den Markt. (Foto: Lada)

Manche finden die Fahrzeuge von Lada kultig, weil in ihnen die Zeit stehengeblieben scheint. Dieses Alleinstellungsmerkmal könnte künftig allerdings entfallen, denn das Fabrikat ist dabei, mit seinem Modellangebot zur Konkurrenz aufzuschließen. Nach und nach macht sich bemerkbar, dass der russische Autobauer inzwischen zum Renault-Nissan-Imperium gehört.

Zunächst kam der Lada Urban auf den Markt, eine modernere Version des Dauerbrenners Niva/Taiga. Jetzt startet Lada im Februar eine Roadshow, die den Kalina Cross bewerben soll. Das Grundmodell, der Lada Kalina, ist seit längerem erhältlich, verkauft sich aber in Deutschland nicht. Vergangenes Jahr senkte der Importeur den Preis auf unter 7.000 Euro, genutzt hat es nichts.

Mit dem Cross-Modell soll der Kalina für eine jüngere Zielgruppe aufgewertet werden: höhere Bodenfreiheit, markante Schweller, breite Zierleisten. Im Innenraum lockern Farbapplikationen das bisher dominierende realsozialistische graue Hartplastik auf, dazu gibt es eine Klimaautomatik, den Komfort einer Sitzheizung oder beheizte Außenspiegel.

Damit modellseitig aber nicht genug, Lada hat den SUV-Trend eindeutig für sich entdeckt. Zum Jahresende soll ein weiteres Lada-Modell, der X-Ray, in Deutschland starten. Geschwungene Linien, auffällige Falten an den Seiten und ein modernes Gesicht mit großem Kühlergrill zeigen, dass bei dem Autobauer eine neue Zeitrechnung begonnen hat. Verantwortlich für die Optik zeichnet Desingchef Steve Mattin, den die neuen Eigner von Renault-Nissan installiert haben, um das Modell abseits des russischen Marktes nicht nur preislich, sondern auch optisch interessant zu machen.

Die technische Basis des SUV liefert die sogenannte B0-Plattform von Renault/Nissan, die auch im Dacia Sandero steckt. Als Antrieb fungiert ein 1,6 Liter großer Benziner mit 78 kW/106 PS. Wählt der Kunde das gleichgroße Aggregat mit 81 kW/110 PS, soll er auch noch Sitzheizung vorne sowie eine Klimaanlage erhalten. Alternativ steht ein 1,8 Liter-Motor mit 90 kW/122 PS zur Wahl.

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