BMW 7er: Elektrisiert und elektrisierend

Neue Nomenklatur für Plug-in-Hybrid-Modelle

| Autor: Andreas Wehner

BMW bringt den 7er als 740e i Performance mit Plug-in-Hybrid.
BMW bringt den 7er als 740e i Performance mit Plug-in-Hybrid. (Foto: BMW)

BMW elektrisiert die Oberklasse. Den 7er gibt es künftig mit einem Plug-in-Hybrid-Antrieb – und zwar in drei Varianten: mit normalem Radstand, mit langem Radstand und als Allrad-Version. Die Premiere des elektrisch unterstützten 7ers findet auf dem Genfer Autosalon (3. bis 13. März) statt.

Der Antrieb besteht in allen drei Modellen aus einem Vierzylinder-Turbo-Benziner und einem Elektromotor, der in die Acht-Gang-Automatik integriert ist. Die Systemleistung beträgt 240 kW/326 PS. So braucht der elektrisierte 7er je nach Variante zwischen 5,5 und 5,7 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100. Der Normverbrauch ist freilich theoretischer Natur. Im Datenblatt stehen 2,1 bzw. 2,3 Liter.

Gleichzeitig feiert eine neue Nomenklatur ihre Premiere. Um den Technologietransfer von BMW i zur Kernmarke BMW deutlicher zu machen, erhalten die Plug-in-Hybrid-Modelle der Münchner beginnend mit dem 7er künftig die Zusatzbezeichnung „i Performance“. Erkennbar sind die Modelle an einem BMW-i-Logo an der vorderen Seitenwand, blauen Elementen in Niere und Radnaben sowie an einem „e Drive“-Logo auf der C-Säule.

Daneben präsentiert BMW in Genf das neue Topmodell der 7er-Reihe, das es nur in der Langversion gibt. Der BMW M760 Li x Drive hat einen 441 kW/600 PS starken 12-Zylinder-Turbo-Benziner mit 6,6 Litern Hubraum unter der Haube. Er beschleunigt die Limousine in 3,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Bei 250 km/h ist – elektronisch abgeregelt – Schluss. Wer schneller fahren möchte, kann das M Driver’s Package dazubestellen. Dann regelt der stärkste 7er erst bei 305 km/h ab.

Stärkster 7er kommt von Alpina

Für sportliche Fahrer, denen 600 PS nicht genug sind, legt der Kleinserienhersteller Alpina noch eine kleine Schippe drauf. Seine Version des 7ers, der Alpina B7 Biturbo, holt 447 kW/608 PS aus einem 4,4 Liter großen Achtzylinder. Die Beschleunigung auf Tempo 100 schafft er noch etwas schneller, nämlich in 3,7 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 310 km/h. Das Auto ist ebenfalls in Genf erstmals zu sehen.

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