Kia Niro: Crossover mit Hybrid-Power

Marktstart im dritten Quartal 2016

| Autor: Andreas Wehner

(Foto: Kia)

Das erste eigenständige Hybrid-Modell von Kia steht in den Startlöchern. Nach seiner Weltpremiere auf der Autoshow in Chicago ist der Kia Niro auf dem Genfer Autosalon (3. bis 13. März) erstmals vor europäischem Publikum zu sehen. Mit dem Crossover wollen die Koreaner ihr Stück vom wachsenden Kuchen der (teil)-elektrischen Fahrzeuge abhaben.

Der Niro ist das erste Kia-Modell auf einer eigens entwickelten Plattform, die speziell auf den Einsatz verschiedener umweltfreundlicher Technologien und Antriebsstränge ausgelegt ist. Der Hybridantrieb des Kia Niro beinhaltet einen 1,6-Liter-Benziner, eine Lithium-Ionen-Polymer-Batterie mit einer Kapazität von 1,56 Kilowattstunden, einen 32 kW starken Elektromotor und ein sechsstufiges Doppelkupplungsgetriebe (DCT). Die Systemleistung beträgt 104 kW/141 PS.

Das Design folgt nicht der hybrid-typischen Tropfenform. Optisch ist der Niro irgendwo zwischen einem SUV und einem höhergelegten Kombi zu verorten – und wirkt durchaus modern, kraftvoll und sexy. Mit 4,36 Metern Länge und 1,80 Metern Breite ist der Crossover etwas kleiner als Kias konventionell angetriebenes Kompakt-SUV Sportage. Der mit 2,70 Metern leicht längere Radstand soll dennoch für ein großzügiges Platzangebot sorgen. Ins Gepäckabteil passen dank Platzierung der Batterie unter der Rückbank immerhin 421 Liter – beim längeren Sportage sind es bis zu 503 Liter.

In Europa kommt der Kia Niro im dritten Quartal dieses Jahres in den Handel, produziert wird das neue Hybridmodell ab Mai im koreanischen Hwasung. Die Preise sind noch nicht bekannt. Durch die Presse geistert ein Betrag von rund 20.000 Euro.

Der Kia Niro ist ebenso wie die Plug-in-Hybrid-Version des Optima Teil eines Fünf-Jahres-Plans, mit dem Kia bis 2020 den Flottenverbrauch im Vergleich zum Jahr 2014 um 25 Prozent senken will. Neben Hybrid- und Plug-in-Hybrid-Fahrzeugen sowie batteriebetriebenen Elektroautos will der Autobauer bis 2020 auch Brennstoffzellenfahrzeuge im Angebot haben.

Die Technologie dazu ist im Konzern bereits vorhanden: Die Schwestermarke Hyundai verkauft den mit einer Brennstoffzelle ausgestatteten ix35 Fuel Cell sogar schon in Deutschland. Daneben hat Hyundai für Deutschland mit dem Ioniq ein Modell angekündigt, das sowohl als Hybrid und Plug-in-Hybrid als auch mit batterieelektrischem Antrieb zu haben ist.

Kommentare werden geladen....

Ihr Kommentar zum Thema

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 43881653 / Neuwagen)

Plus-Fachartikel

„My Business“: Pflegebedarf bei Profilen

„My Business“: Pflegebedarf bei Profilen

Google ermöglicht es Unternehmen, sich mit Brancheneinträgen prominent im Umfeld der Ergebnislisten zu platzieren und zu präsentieren – und das kostenlos. Autohäuser schöpfen das Potenzial aber oft nicht voll aus. lesen

Mercedes-Benz-Online-Store: „Vertrieb der Zukunft“

Mercedes-Benz-Online-Store: „Vertrieb der Zukunft“

Mercedes-Benz verkauft ab sofort ausgewählte Neuwagen bundesweit über den eigenen Online-Shop. Der Hersteller will die Kunden mit attraktiven Preisen und einer kostenlosen Überführung zum Kauf animieren, der Handel liefert die Fahrzeuge aus. lesen