04.03.2010 | Autor: Christoph Baeuchle

Toyota hält an seiner Absatzplanung für den deutschen Markt weiter fest. „Unser Ziel ist ein Marktanteil von 3,6 Prozent“, sagte Alain Uyttenhoven, Geschäftsführer Toyota Deutschland, im Gespräch mit »kfz-betrieb ONLINE« auf dem Genfer Automobilsalon.
Im Februar musste der japanische Autobauer einen Einbruch der Neuzulassungen um über 60 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat hinnehmen. „Die beiden Monate kann man nicht vergleichen“, setzt Uyttenhoven dieser Zahl entgegen. Im vergangenen Jahr habe es die Abwrackprämie gegeben. Allerdings fällt auch der Vergleich mit 2008 schlecht aus: Im Januar 2010 gab es einen Rückgang um 36 Prozent gegenüber dem Vergleichsmonat 2008. Im Februar erreichte das Minus sogar 44 Prozent.
Uyttenhoven sieht die Ursache für die Rückgänge nicht nur in den aktuell laufenden Rückrufaktionen des Autobauers. „Der Gesamtmarkt ist sehr schwierig“, so der Toyota-Manager. Das Jahr werde mit weniger als 2,8 Millionen Einheiten beendet werden.
Für das vergangene Jahr zog Uyttenhoven eine positive Bilanz: „Die Umsatzrendite der Händler lag bei 1,5 Prozent“, betont er. Die Händler, die bei der Umweltprämie sehr aktiv gewesen seien, hätten sehr gute Renditen eingefahren. Zum Jahresende hätten noch einige Händler die Chance genutzt, um Abschreibungen zu tätigen.
Die Ertragssituation bei den Toyota-Händlern war im vergangenen Jahr so gut, dass es keine Insolvenzen gab. „Im laufenden Jahr rechnen wir mit etwa fünf Insolvenzen“, schätzt Uyttenhoven.
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