Suzuki: „absolut minimalistische“ Standards

Mehr Zeit für die Umsetzung bei bautechnischen Problemen

12.03.2010 | Redakteur: Jens Rehberg

Thomas Wysocki: „Wir haben das Margensystem verbessert“.

Suzuki Deutschland will seine neuen Vetriebsstandards vergleichsweise schlank gestalten. „Was wir als Mindestanforderungen voraussetzen, sind wirklich Einstiegsvoraussetzungen“, betont Suzuki-Vertriebs-Chef Thomas Wysocki im Gespräch mit »kfz-betrieb ONLINE«. Dass die Händler bislang nicht über Details zum neuen Vertriebsvertrag informiert wurden, liegt daran, dass Suzuki mit der endgültigen Ausgestaltung noch auf entsprechende Leitlinien aus Brüssel warten will. Es werde aber in Kürze ein Treffen mit dem Händlerverband geben, bei dem die neuen Konditionen, Standards und Gebietsaufteilungen besprochen werden sollen.

Zum neuen Margensystem verriet Wysocki lediglich, dass die Grundmarge um ein Prozent angehoben werden soll. Insgesamt solle das neue Margensystem „gegenüber dem alten nicht schlechter gestellt werden“.

„Ich rede zum Beispiel von einem 150 Quadratmeter großen Showroom“, so der Vertriebs-Chef zu den konkreten Anforderungen. Die Händler seien bereits im Rahmen der Vertragskündigung Ende 2008 über derartige bauliche Anforderungen informiert worden. „Natürlich geben wir Händlern in einer schwierigen Lage oder bei bautechnischen Problemen auch mehr Zeit.“ Insgesamt seien die neuen Standards „weiterhin absolut minimalistisch.“

Das vollständige Interview mit dem Suzuki-Vertriebs-Chef.


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