Chevrolet besteht auf Einhaltung der Standards

„Das vergangene Jahr ist für die Händler gut gelaufen“

15.03.2010 | Redakteur: Jens Rehberg

So blank gewienert wie auf dem Genfer Messestand muss die Chevy-Signalisation am Händlerbetrieb nicht sein.

Chevrolet Deutschland wird die Lockerung der Vertriebsstandards nicht auf das laufende Jahr ausweiten. „Wir sind eine sehr kleine Marke und leben zu 80 Prozent von der Eroberung“, sagt Chevrolet-Deutschland-Chef Markus Leithe im Gespräch mit »kfz-betrieb ONLINE«. Es sei sehr kurzsichtig zu glauben, dass man Geld spare, wenn man keine Vorführwagen hat. Zudem müssten ja nur die „absolut populärsten Modelle“ vorgehalten werden.

Für die Erfüllung der CI-Vorgaben hätten die Händler noch bis zum Jahresende Zeit, dann würden sie margenrelevant. „Wir bieten sogar eine Finanzierung an, wenn ein Partner hier ein echtes Problem hat“, betont Leithe. Es handele sich um eine vergleichsweise günstige CI. „Zumal das vergangene Jahr für die Händler ja gut gelaufen ist.“

Zu Klagen aus dem Händlernetz, dass der ‚Matiz‘-Restbestand im Vorfeld der Einführung des Nachfolgemodells ‚Spark‘ schwer zu vermarkten sei, sagt der Geschäftsführer: „Ich habe Verständnis dafür, dass die Händler nervös werden, wenn sich die Kunden wegen Schnee und Eis nicht in den Schauraum trauen.“ Die Verzögerung beim Abverkauf des Matiz sei allein wetterbedingt, da das Modell nicht in direkter Konkurrenz zu seinem Nachfolger Spark stehe. Der Matiz sei ungleich günstiger und auch kleiner. Nach Ansicht des Managers könnten die beiden Modelle relativ gut parallel fahren.

Das vollständige Interview mit dem Chevrolet-Deutschland-Chef.


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