Autohaus Bleker: Zufriedene Kunden und Mitarbeiter

2009 war geprägt durch die Umweltprämie

12.03.2010 | Autor: Stephan Richter

Das Autohaus Bleker hat seinen Hauptsitz in Borken und blickt auf eine 60-jährige Firmengeschichte zurück.

Drei Brüder, ein Unternehmen: Josef, Hermann und Bernd Blecker leiten als Gesellschafter die Autohausgruppe Bleker in Borken. Den guten Ruf ihres Unternehmens sehen sie darin begründet, dass die Mitarbeiter seit jeher jedes Anliegen ihrer Kunden ernst nehmen. Als eines der ersten Autohäuser im Münsterland boten sie schon vor vielen Jahren ein kostenloses Ersatzfahrzeug bei einem Werkstattaufenthalt sowie einen ebenfalls kostenfreien 24-Stunden-Pannen-Notdienst an. „Mit diesem Service waren wir unseren Mitbewerbern damals schon einen guten Schritt voraus“, sind sich die drei einig. „Der Kundendienst ist einer der Schwerpunkte in unserem Unternehmen.

Er funktioniert nur mit gut ausgebildeten und qualifizierten Mitarbeitern. Die Personalstruktur der Unternehmensgruppe Bleker ist darauf ausgerichtet, dass unsere Kunden in allen Belangen professionell und zuvorkommend bedient werden. Daher setzen wir auf zufriedene Mitarbeiter,“ sagt Josef Bleker. Mit dieser Einstellung legen er und seine Brüder den Grundtenor für die Unternehmensgruppe mit insgesamt zwölf Autohäusern in Borken, Ahaus, Bocholt, Dülmen und Münster-Roxel. Sie gilt auch für die markenübergreifenden Servicebereiche wie die eigene Lackiererei, die Sattlerei und den Sonderfahrzeugbau.

Geprägt durch Umweltprämie

Das Geschäft an allen Standorten war 2009, wie bei vielen anderen Autohäusern auch, durch die Umweltprämie geprägt. Mit den Marken Citroën, Dacia, Peugeot, Renault und Alfa Romeo profitierte das Unternehmen jedoch besonders stark von dem staatlichen Zuschuss.

Zudem haben die Bleker-Brüder den Bereich der Bleker Autoteile GmbH massiv erweitert und damit die Weichen für gute Geschäfte in der Zukunft gestellt. In diesem Unternehmenszweig versorgen 35 Mitarbeiter die eigenen Werkstätten sowie externe Betriebe mit Ersatzteilen für die französischen Automarken Citroën, Renault und Peugeot.

In einem Umkreis von 200 Kilometern liefern eigene Transporter zweimal täglich bestellte Waren an die Kunden aus. Bundesweit versorgt die Bleker Autoteile GmbH Werkstätten, Karosseriebetriebe und Autohäuser per Nachtexpress. Dabei kooperiert sie mit zuverlässigen und renommierten Logistikpartnern. Auf diesem Weg verlassen gut 5.500 Sendungen monatlich das Lager.

Geringe Standzeiten

Die Werkstätten der Unternehmensgruppe profitieren von dem Service, da sie jederzeit auf mehr als 19.000 verschiedene Ersatzteile zurückgreifen können. Diese Abdeckung verringert die Standzeit im Fall einer Reparatur.

Im Bereich Kundendienst und Marketing habe das Unternehmen in diesem Jahr wichtige Strategien erarbeitet. Damit fühlt es sich gewappnet, allen zukünftigen Einflüssen, die auf die Automobilbranche zukommen, trotzen zu können, sagen die Bleker-Brüder. Seit Anfang 2008 gibt es zu diesem Zweck eine Gesamtkundendienstabteilung unter der Leitung von Axel Schulze-Höckelmann. Er soll alle zwölf Kundendienstabteilungen der Autohäuser so strukturieren und organisieren, dass die Kunden in allen Betrieben die gleiche Qualität erwartet. Das beinhaltet identische Kundendienstabläufe in allen Filialen, eine standardisierte Gebrauchtwagenbewertung sowie einen 24-Stunden-Notdienst.

Hierzu beurteilt und schult das Unternehmen stetig seine Mitarbeiter, analysiert den Kfz-Markt und arbeitet mit Controlling-Tools. Ebenfalls stehen gemeinsame Vertriebsaktionen für den Kundendienst oben auf der Liste: Während des „Boxenstopps“ montiert das Werkstattpersonal zum Beispiel zweimal im Jahr ungefähr 4.000 Satz Winter- und Sommerreifen. Bei der Winter-Service-Aktion befüllt es zudem kostenlos den Scheibenfrostschutz bei den 30.000 Bleker-Kunden.

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