11.10.2010 | Redakteur: Silvia Lulei
Zum 20. Mal hat die Fachzeitschrift »kfz-betrieb« mit ihren Branchenpartnern Shell Deutschland und Santander Consumer Bank den Unternehmerinnenkongress des Kfz-Gewerbes ausgerichtet. Über 80 Geschäftsführerinnen, Inhaberinnen, Juniorinnen und leitende Angestellte in Autohäusern kamen Ende vergangener Woche in der österreichische Landeshauptstadt Wien zusammen. Im Mittelpunkt der zweitägigen Veranstaltung stand neben dem persönlichen Austausch die Zukunft der Automobilbranche.
Welche Entwicklung das Kfz-Gewerbe nimmt bzw. nehmen könnte, beleuchtete der österreichische Trendforscher Christian Hehenberger vom Institut für Marketing und Trendanalysen in Gutau. „Heiße Zukunft! Warum wir nach dem Chaos in das wertvollste Jahrzehnt seit 1945 eintreten werden“, lautete der etwas sperrige Titel seines Vortrags.
Während seines Parforce-Ritts durch die Verwerfungen der Weltwirtschaft richtete er den Blick immer wieder auf die Situation in Deutschland. Unverständlich war ihm dabei, weshalb die Deutschen nur wenig stolz auf ihre Leistungen und so wenig zuversichtlich sind. Aus seiner Sicht stehen Veränderungen unmittelbar bevor. Hehenberger konzentrierte sich in seinem Vortrag auf die Bedeutung der Elektromobilität für den Individualverkehr und skizzierte seinen Zuhörerinnen die darin liegenden Chancen.
In den anschließenden vier Workshops hatten die Auto-Expertinnen die Qual der Wahl, ob sie sich mit einem branchennahen oder persönlichkeitsbildenden Thema auseinandersetzen wollten. Zur Auswahl standen der Sicherheitscheck fürs Autohaus, Führungskultur, Nachfolge und konstruktive Gesprächsführung.
Während des Galaabends am ersten Kongresstag verlieh »kfz-betrieb« zusammen mit Shell den „Women‘s Award“ für die erfolgreichste Unternehmerin und zusammen mit der Santander Consumer Bank den „Junior Award“ für die vielversprechendste Nachwuchskraft im deutschen Kfz-Gewerbe. Den Women‘s Award erhielt Sabine Fremerey, Geschäftsführerin des Autohauses Müller (VW, Audi) in Hüttenberg. Der Juniorenpreis ging an Marcel Seyer, Geschäftsführer von AS Automobile Seyer (Nissan) in Essen.
Die Kongressteilnehmerinnen nutzten jede Gelgenheit zum intensiven Networking. Egal ob in den Pausen, beim Gala-Abend oder dem anschließenden Ausflugsprogramm – in kleinen Gruppen tauschten die Unternehmerinnen Tipps aus, die für ihren Arbeitsalltag hilfreich sind.
Einen ausführlichen Bericht über Preisträger und Platzierte lesen Sie in einer »kfz-betrieb«-Sonderausgabe, die am 18. November 2010 erscheint.
Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 362724) | Fotos: Archiv
Kommentar zum Beitrag schreiben