11.02.2009 | Autor: Stephan Richter
Im Jahr 2008 haben erstmals nicht mehr die Reifen, sondern elektronische Bauteile im Fahrzeug am häufigsten für Pannen an Lkw und Bussen gesorgt. Dies verdeutlicht die Lkw-Pannenstatistik, die der ADAC Truckservice nun für das vergangene Jahr vorgelegt hat. Mit dem Wechsel auf Rang eins der Pannenstatistik und der Zunahme der Elektronikdefekte hat sich ein Trend fortgesetzt, der sich bereits mit der Statistik für 2007 angekündigt hatte.
Im Zeitraum von Januar bis Dezember 2008 gingen 28,2 Prozent aller Nutzfahrzeugpannen auf Fehler an der Fahrzeugelektronik oder -elektrik zurück, im Vorjahr waren es noch 24,4 Prozent. Mit 26,3 Prozent entfällt noch jeder vierte Einsatz auf Reifenpannen. Defekte rund um den Motor lagen mit 20,6 Prozent nur knapp über dem Niveau von 2007 (19,4 Prozent).
Europaweit hat der ADAC Truckservice im vergangenen Jahr 110.000 Pannenhilfeeinsätze für seine Kunden abgewickelt. Wie schon 2007 fuhr der ADAC Truckservice in Deutschland die meisten seiner Einsätze im Ruhrgebiet, gefolgt vom Großraum Franken. Lediglich auf Rang 3 löste das Rhein-Main-Gebiet die Region zwischen Hamburg und Bremen ab.
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