Santander/Volvo: Türöffner zu großen Flotten

Mit seinem Full-Service-Leasingangebot sieht das Joint Venture VCFS, das Volvo und die Santander Bank neu gegründet haben, gute Chancen, das Flottengeschäft der schwedischen Premiummarke deutlich zu stärken. Die Erwartungen sind hoch.

| Redakteur: Julia Mauritz

Die beiden Geschäftsführer von VCFS Thomas Mengelkoch (li.) und Rainer Thies wollen die Volvo-Händler noch individueller betreuen.
Die beiden Geschäftsführer von VCFS Thomas Mengelkoch (li.) und Rainer Thies wollen die Volvo-Händler noch individueller betreuen. (Foto: Volvo)

Im Juli 2015 wurde die VCFS Germany GmbH offiziell gegründet. Zum Jahresanfang 2016 hat das Joint Venture von Volvo Car Germany und der Santander Consumer Bank, das seinen Firmensitz in der Deutschlandzentrale des schwedischen Importeurs hat, mit dem Full-Service-Leasingangebot namens „Schwedenleasing“ sein erstes Produkt auf den Markt gebracht. Es baut auf dem Mobilitätskonzept „Schwedenflotte“ auf, das Kunden eine temporäre Nutzung von Volvo-Modellen mit Angeboten für Kurz- und Langzeitmiete sowie Carsharing ermöglicht.

Das Angebot soll der schwedischen Premiummarke viele Neukunden bescheren. Potenzial sieht Volvo mit dem neuen Angebot bereits bei Flotten ab drei Fahrzeugen, vor allem aber soll das Schwedenleasing als Türöffner zu den größeren Fuhrparks dienen: „Wir haben zwar schon aktuell eine sehr hohe Leasingpenetration, aber mit unseren neuen Modellen, allen voran dem neuen Volvo S90 und Volvo V90, ist ein Full-Service-Leasingangebot unverzichtbar“, unterstreicht Thomas Mengelkoch, VCFS-Geschäftsführer und Direktor Finanzen bei Volvo Car Germany. „Die Gewerbekunden legen größeren Wert darauf, alle Leistungen aus einer Hand zu bekommen, und für die Fuhrparkbetreuer ist eine Vollkostenrechnung immer wichtiger“, bemerkt der zweite VCFS-Geschäftsführer Rainer Thies, der gleichzeitig auch Geschäftsführer der Santander Consumer Leasing GmbH ist.

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