Elektronik: Die Mängel der Keyless-Go-Systeme

Zunehmend hört man von Autodiebstählen, bei denen die Täter das Keyless-Go-System überlisten. Offenbar war den Entwicklern der Komfort wichtiger als der Schutz. Mehrere Autozulieferer arbeiten an Lösungsmöglichkeiten.

| Redakteur: Jan Rosenow

Achtung, fremder Zugriff: Keyless-Go-Systeme bieten Dieben ein Einfallstor.
Achtung, fremder Zugriff: Keyless-Go-Systeme bieten Dieben ein Einfallstor. (Foto: Rosenow)

Wenn sich Journalisten als Autoknacker betätigen, steckt mehr dahinter als nur kindlicher Spieltrieb. Anfang des Jahres berichtete das Magazin „Auto Bild“ über einen Test von Keyless-Go-Systemen und gab damit einer Vielzahl von Presseberichten über neuartige Autodiebstähle eine technische Basis. Die Hamburger Redakteure hatten zusammen mit einem Fachmann für Fahrzeugelektronik zehn Autos, die mit passivem Zugangssystem ausgestattet waren, zu öffnen versucht – und waren in neun Fällen erfolgreich.

Das simple Rezept: Sie verlängerten mit zwei Sende- bzw. Empfangsgeräten die Funkreichweite von Auto und Schlüssel und gaukelten dem Steuergerät so vor, dass sich der Besitzer in der Nähe befand. So konnten sie das Auto öffnen und starten, ohne es mechanisch zu „knacken“.

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