Drivelog verbindet Auto und Werkstatt per App

OBD-II-Dongle kommt 2015

| Autor: Ottmar Holz

„Wir sind das Portal ‚zum Anfassen‘“, so lautete ein Motto der Veranstaltung.
„Wir sind das Portal ‚zum Anfassen‘“, so lautete ein Motto der Veranstaltung. (Foto: Holz)

Das Beste kommt zum Schluss. An diese Grundregel erfolgreicher Veranstaltungen hielt sich auch das Drivelog-Team um Geschäftsführer Florian Bankoley auf den ersten Partnertagen, die das Autofahrer- und Serviceportal für registrierte Autohäuser und Kfz-Servicebetriebe im November in Nürnberg, Dortmund und Berlin veranstaltet hat. Im bewusst kleinen Rahmen informierten die Referenten im regen Dialog über die Zukunft des Online-Werkstattgeschäfts.

Derek Finke von der Modix GmbH verdeutlichte in seinem Vortrag die Ansprüche des Autofahrers an den Internetauftritt einer Werkstatt. So soll bereits jeder dritte Seitenaufruf im Bereich Autoservice von mobilen Endgeräten erfolgen, die Seiten und Angebote müssten dahingehend optimiert werden.

Markus Holtz stellte mit der telefonischen Terminannahme und dem 2015 kommenden Modul Connected Drivelog zwei Neuerungen im Serviceportal vor. Fast 25 Prozent aller telefonischen Anfragen werden schlicht nicht angenommen, weil im Betrieb niemand abhebt. Drivelog hat dieses Problem erkannt und bietet nach dem Motto „Wir telefonieren, Sie schrauben“ eine individuelle Terminvergabe für die teilnehmenden Betriebe an.

Technisches Sahnehäubchen wird der Bluetooth-Adapter für die OBD-II-Schnittstelle: Er überträgt Echtzeitdaten des Fahrzeugs an die Drivelog-App auf dem Smartphone. Der Autofahrer erhält so Informationen zu Fahrzeugdaten, Strecke, Verbrauch, Laufleistung und Zeit. Außerdem gibt das Programm Rückmeldungen zum Fahrstil und Tipps für eine kraftstoffsparende Fahrweise. Eine Car-Check-Funktion zeigt den „Gesundheitszustand“ des Fahrzeugs sowie servicerelevante Hinweise mit ihrer jeweiligen Bedeutung an. Bei Bedarf kann der Autofahrer direkt einen Werkstatttermin buchen oder sich zu einer günstigen, in der Nähe liegenden Werkstatt routen lassen.

Da hinter Drivelog die technische Kompetenz von Bosch steckt, wird auch die Datenintegrität nicht vergessen – ein „Hacken“ der Fahrzeugsoftware durch Dritte soll laut Florian Bankoley zuverlässig verhindert werden.

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