Neue Stundensätze für VW- und Audi-Partner

Regelung bis zum Jahr 2018 gefunden

| Autor: Martin Achter

Für VW- und Audi-Werkstätten gelten bald neue Verrechnungssätze.
Für VW- und Audi-Werkstätten gelten bald neue Verrechnungssätze. (Foto: Volkswagen)

Volkswagen- und Audi-Partner profitieren künftig von höheren Stundenverrechnungssätzen für ihre Werkstattleistungen. In der vergangenen Woche erzielte der Volkswagen- und Audi-Partnerverband (VAPV) eine entsprechende Einigung mit dem Konzern, wie aus einer Verbandsmitteilung hervorgeht, die »kfz-betrieb« vorliegt. Die Lösung sei in einem „konstruktiven Dialog“ gemeinsam mit der VW-Finanzsparte Volkswagen Financial Services für die Jahre 2016, 2017 und 2018 gefunden worden.

Die Einigung bezieht sich auf die Verrechnungssätze für Dienstleistungs- (Wartung und Verschleiß) und Garantieversicherungsprodukte, wie aus der Verbandsmitteilung hervorgeht. Für die Verrechnungssätze im Bereich der Kfz-Versicherung seien hingegen noch „vertiefende Gespräche erforderlich“. Über deren Ergebnisse werde der Partnerverband demnächst informieren.

Der Einigung zufolge hebt Volkswagen Financial Services die betreffenden Stundenverrechnungssätze für 2016 um 12,75 Prozent an. 2017 und 2018 folgen dann als Inflationsausgleich weitere Erhöhungen um jeweils zwei Prozent.

Die neuen Sätze gewährleisten aus Sicht des Verbandes „eine angemessene Vergütung bei steigenden Kosten“. Besonders hervorzuheben sei, dass mit der Einigung eine Entkoppelung vom neu ermittelten Gewährleistungsverrechnungssatz erfolgt sei. „Dadurch werden in der aktuellen Übergangsphase eventuelle betriebswirtschaftliche Risiken minimiert“, erklärte Kai Wicke, der im VAPV als stellvertretender Beiratssprecher für die Marke Volkswagen Pkw fungiert.

Die neuen Gewährleistungsverrechnungssätze waren laut Verband der Auslöser für die Verhandlungen. Zur Umsetzung der vereinbarten Neuerungen werde Volkswagen Financial Services in Kürze die notwendigen Änderungskündigungen verschicken.

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