Steinel: Gezielt erhitzen

Temperaturscanner überwacht Werkstück

| Autor: Ottmar Holz

Der optionale Temperaturscanner überwacht die Erwärmung des Werkstücks, zwei Laser zeigen den richtigen Abstand.
Der optionale Temperaturscanner überwacht die Erwärmung des Werkstücks, zwei Laser zeigen den richtigen Abstand. (Foto: Steinel)

Das HG 2520 E ist das stärkste Heißluftgebläse in Pistolenform der Profi-Gerätegeneration von Steinel-Professional. Der Benutzer regelt die Temperatur in 10-Grad-Celsius-Schritten in einem Temperaturbereich von 50 Grad Celsius bis 700 Grad Celsius. Die eingestellte Temperatur kann er jederzeit im übersichtlichen LCD-Info-Display ablesen. Der optional erhältliche Temperaturscanner „HG Scan PRO“ erleichtert dabei die Bearbeitung temperaturempfindlicher Werkstoffe wie zum Beispiel Folie, Holz, Textilien oder Leder. Der Temperaturscanner wird einfach auf das Gehäuse des Heißluftgebläses aufgesteckt. Der „HG Scan PRO“ informiert den Benutzer über die aktuelle Temperatur am Werkstück im Bereich von 0 bis 300 Grad Celsius.

Zwei Laser zeigen gleichzeitig den richtigen Arbeitsabstand zum bearbeiteten Gegenstand an. Scanner und Heißluftpistole tauschen dabei interaktiv Daten aus und halten so während der Bearbeitung die Werte im optimalen Bereich. Während der Arbeit erfasst der „HG Scan PRO“ mittels Infrarot-Technologie die Temperatur an der Werkstückoberfläche. Wird die Idealtemperatur über- oder unterschritten, erfolgt ein akustisches Signal. Zusätzlich wechselt der Leuchtring am „HG Scan PRO“ die Farbe zu Rot oder Blau, wenn die Oberfläche des bearbeiteten Objekts zu heiß oder zu kalt ist. Bei idealer Temperatur ist der Leuchtring grün. Den Toleranzbereich für die Warnung kann der Anwender individuell einstellen.

Das akustische Warnsignal kann er bei Bedarf auch ausschalten. Der optimale Abstand zum Werkstück wird einfach mit Hilfe zweier Laser bestimmt. Treffen sich beide Laserstrahlen auf der Werkstückoberfläche, ist der ideale Abstand erreicht.

Ergonomisch und funktional

Durch den ergonomischen Griff mit Softeinsatz und einen optimierten Geräteschwerpunkt liegt das 840 Gramm leichte Heißluftgebläse laut Anbieter gut in der Hand. Somit soll auch längeres Arbeiten ermüdungsfrei möglich sein. Dank der rutschsicheren Standfläche kann das Gerät auch im Arbeitsprozess sicher abgestellt werden. Der bürstenlose Motor mit 2.300 Watt Leistung soll eine Betriebsdauer von 10.000 Stunden erreichen. Bei einem Luftdruck von 4.000 Pascal kann er eine Luftmenge von 150 bis 500 Litern pro Minute erzeugen. Der Anwender kann sie stufenlos regeln und ebenfalls im Display ablesen.

Das neue Heißluftgebläse HG 2520 E wird in einem im robusten Transportkoffer geliefert und kostet 359 Euro. Für den HG Scan PRO verlangt Steinel 129 Euro.

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