Auto Jörg mit neuem Standort

Bauherren investieren in moderne Architektur

| Autor: Norbert Rubbel

Die Bauherren legten großen Wert auf eine transparente Architektur, die viel Platz bietet.
Die Bauherren legten großen Wert auf eine transparente Architektur, die viel Platz bietet. (Foto: Rubbel)

Wenn rund 1.000 Menschen nur an einem Tag einen Kfz-Betrieb besuchen, dann muss es dort etwas Besonderes geben. Die enorme Anziehungskraft des besucherstarken Tags der offenen Tür am 19. März löste das neue Ford-Autohaus in Bad Vilbel aus. Der Neubau war längst überfällig, da der alte Betrieb an der Frankfurter Straße aus allen Nähten zu platzen drohte. „Wir haben immer wieder an- und umgebaut und das Unternehmen modernisiert. Der Platz zum Rangieren der Fahrzeuge war sehr eingeschränkt. Außerdem hätten wir jetzt das Werkstattdach komplett sanieren müssen“, erklärt Geschäftsführerin Christine Emmerich den Grund für die Neubaumaßnahme.

In die transparente Architektur auf dem 4.600 Quadratmeter großen Grundstück investierte die Familie Emmerich rund drei Millionen Euro. Das großzügige Kundenzentrum hat Platz für zwölf Ausstellungsfahrzeuge. Alle Vorgaben des Kölner Fahrzeugherstellers wurden pingelig genau umgesetzt. Auffällig im Showroom von Auto Jörg sind vor allem das weiße Mobiliar mit dem eckigen Empfangstresen und der orangefarbigen „Hallo!“-Wand sowie die modern eingerichteten Arbeitsplätze der Serviceberater und das einladende Bistro für wartende Kunden.

Separate Prüfstraße neben der Direktannahme

Eine Treppe im Kundenzentrum führt zur Galerie im Obergeschoss, wo die Verwaltungsbüros untergebracht sind. Direkt hinter den Arbeitsplätzen der Serviceberater gliedert sich die Direktannahme an. Sie wird durch eine riesige Glasscheibe vom Verkaufsraum des Autohauses getrennt. Neben der Direktannahme befindet sich eine separate Prüfstraße, die auch für die Hauptuntersuchungen genutzt wird.

Viel Platz für ungehindertes Arbeiten an den Kundenfahrzeugen bietet die Werkstatt mit ihren insgesamt neun Bühnenarbeitsplätzen für Wartungen und Reparaturen an Pkws und Nutzfahrzeugen. Lästiges Rangieren der Fahrzeuge gehört nun der Vergangenheit an.

„Heute haben wir ausreichend Platz, um zu wachsen“, erläutert Christine Emmerich ihr Unternehmensziel. Langfristig möchte sie 200 Neufahrzeuge und ebenso viele Gebrauchtwagen verkaufen. Im letzten Jahr waren es jeweils 160 Fahrzeuge, die ihre Käufer fanden. Bereits gut aufgestellt ist Auto Jörg in den Geschäftsbereichen Karosseriearbeiten, Unfallschadensabwicklung und Carsharing. Das Familienunternehmen beschäftigt 25 Mitarbeiter und verfügt über rund 3.500 Stammkunden.

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