09.03.2010 | Redakteur: Gerd Steiler
Auch mit innovativen Werbeformen wie beispielsweise „Wertscheckheften“, die treuen Kunden Gutscheine für vergünstigte Leistungen offerieren, lasse sich die Kundenbindung signifikant steigern. 56 Prozent der Werkstattkunden sind laut Umfrage an solchen Zusatzleistungen „interessiert“ oder „sehr interessiert“. Dabei hätten die Kunden auch „klare Vorstellungen“ hinsichtlich möglicher Inhalte eines solchen Gutscheinheftes.
„Insgesamt zeigt die Erhebung ganz deutlich, dass gerade im Bereich Aftersales noch viel Umsatzpotential liegt, das über gezielte Kommunikationsmaßnahmen, wie beispielsweise Kundenbindungsprogramme oder Serviceverträge, gehoben werden kann“, so Böttcher. Angesichts des Abwrackprämien-Effekts, der im Vorjahr bis zu zwei Millionen Neufahrzeuge auf Deutschlands Straßen brachte, bestehe für Markenwerkstätten die „historische Chance“, zahlreiche Neukunden für sich zu gewinnen.
Im Rahmen der Studie befragte die Nürnberger Marktforschung Puls im Auftrag der Deutschen Post mehr als 1.000 Werkstattkunden, die planen ein Auto zu kaufen oder kürzlich ein Auto gekauft haben. Befragt wurden dabei im November 2009 drei Teilzielgruppen in den Altersklassen unter 30 Jahre, 31- 49 Jahre sowie 50 Jahre und älter.
Die Studie „After Sales Perspektiven 2015: Trends und Potenziale für Markenwerkstätten und After Sales-Kommunikation“ ist auf Anfrage bei Puls Marktforschung unter Telefon 0911/95 35 400 zu bestellen.
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